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Versammlung mit Wahlen und Ehrungen : Nachwuchssorgen bei den Siedlern

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Wenn es um die Belange des eigenen Grund und Bodens geht, ist man bei der Siedlergemeinschaft Eckernförde vom Verband Wohneigentum Siedlerbund-Schleswig Holstein richtig. Ursprünglich als Siedlerbund ins Leben gerufen war der Grundgedanke die gegenseitige Hilfe beim Hausbau. Heute liegt der Vorteil einer Mitgliedschaft eher bei der kostenlosen Unterstützung in rechtlichen Fragen rund um das Wohneigentum und der gemeinsamen Nutzung von Gartengeräten, die sich als Anschaffung für den Einzelnen nicht lohnt. Auch Familien mit Kindern sind beim Verband Wohneigentum gut aufgehoben, gibt es doch eine Reihe von Veranstaltungen, die bezuschusst werden.

Noch ist es um die Siedlergemeinschaft in Eckernförde nicht schlecht bestellt, doch sinkende Mitgliederzahlen in den vergangenen Jahren signalisieren Handlungsbedarf bei der Mitgliederwerbung. Dies wurde auch auf der Jahreshauptversammlung am Sonntag thematisiert. Rund 165 Mitglieder zählt die kleine Gemeinschaft, die auf der Veranstaltung turnusmäßig den ersten Vorsitzenden, den Kassenwart, Beisitzer und Kassenprüfer zu wählen hatte. Da absehbar war, dass es für den Vorsitz keinen neuen Kandidaten gab, stellte sich Waltraud Tietze nun zum zehnten Mal für den Vorsitz zur Verfügung und wurde ebenso wie Jörg Mößner als Kassenwart einstimmig wiedergewählt.

Zuvor gab die Vorsitzende Waltraud Tietze in ihrem Rechenschaftsbericht eine Zusammenfassung der letztjährigen Aktivitäten. So wurde unter anderem über den Vorgartenwettbewerb, den Besuch bei der Partnergemeinschaft in Schmöckwitz, dem Erntefest und den Aktivitäten der zehnköpfigen Frauengruppe berichtet. Letztere spendete unter der Leitung von Gudrun Vanselow durch den Erlös beim jährlichen Basar selbst gemachter Handarbeiten 500 Euro für die Flüchtlingshilfe sowie 100 Euro an die Bürgerbegegnungsstätte.

Wie gut die Ortsgemeinschaft gewirtschaftet hat, legte Kassenwart Jörg Mößner dar. „Geringfügige Mehreinnahmen gegenüber dem Vorjahr sind durch Nachzahlung säumiger Mitgliedsbeträge bedingt, erlauben aber trotzdem keine großen Ausgaben.“ Dem Entlastungsantrag von Kassenprüfer Dagobert Stritzel für den Vorstand wurde durch die 28 Stimmberechtigten der Versammlung stattgegeben.

Nicht alle zu Ehrenden waren anwesend, so dass von den Mitgliedern, die 20, 40 oder 50 Jahre dabei sind, lediglich Margrit und Peter Schwanke sowie Hedi und Kurt Walter für 40-jährige Zugehörigkeit die persönlich Anstecknadel in Empfang nahmen.

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erstellt am 22.Feb.2016 | 12:31 Uhr

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