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Nachfolger für Ausbildungswerkstatt steht bereit

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 22.Aug.2013 | 10:35 Uhr

Für die Ende Juli geschlossene Ausbildungswerkstatt Metall (AWM) steht ein potentieller Nachfolger bereit. Bürgermeister Jörg Sibbel gab gestern Abend im Hauptausschuss bekannt, dass derzeit Gespräche mit dem Projektträger „Lebenswelt“ geführt würden, der „Produktionsschulen nach dänischem Vorbild“ betreibt und eine davon in den geräumten Gebäuden der AWM im Amselweg einrichten möchte. Er rechne mit einem „zeitnahen Vollzug, und wir reden hier über Wochen, nicht über Monate“. Eingebunden in die Verhandlungen sei neben den Mitgliedern des in Kürze aufzulösenden Vereins – die Stadt Eckernförde, die IHK Kiel sowie die Eckernförder Firmen Sauer & Sohn und Punker – auch die Agentur für Arbeit, die sich aus der Finanzierung der AWM zurückgezogen hatte, nun aber bereit ist, in das neue Projekt einzusteigen. Der Projektträger sei dort bekannt und habe einen guten Ruf, sagte Sibbel. Die ausbildungsbegleitenden Hilfe sollen Jugendliche den Übergang zwischen Schule und Arbeitswelt erleichtern. Es handelt sich dabei nicht um metallverarbeitende Berufe, sondern um andere Berufszweige. Die Nachfolgeeinrichtung soll die Räumlichkeiten anmieten. Zwei Ausbilder der Ausbildungswerkstatt Metall haben inzwischen Anschlussbeschäftigungen gefunden. Der letzte verbliebene Auszubildende werde seine Ausbildung beim Jugendaufbauwerk in Kiel zum Abschluss bringen, sagte Sibbel.

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