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Nach Feuer auf B 76: Verbot von Tiertransporten gefordert

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erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

altenhof | Nachdem ein mit etwa 200 Schweinen beladener Tiertransporter am Sonntag auf der B76 Höhe Altenhof in Brand geriet (wir berichteten), kamen sieben der Tiere ums Leben. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland übt nun Kritik an der kommerziellen Beförderung lebender Tiere, bei der es immer wieder zu tödlichen Unfällen kommt. Für die Tiere sei der Transport über hunderte und gar tausende Kilometer mit zahlreichen Risiken verbunden: Sie litten unter Enge, Temperaturschwankungen, Hunger oder Durst sowie Verletzungen, die sie sich im Laufe der Fahrt zuziehen, teilt PETA mit. Schweine dürfen laut der Europäischen Transportverordnung bis zu 24 Stunden, Rinder gar bis zu 29 Stunden am Stück befördert werden. Die Tierrechtsorganisation fordert eine Reduzierung der Transport-Dauer auf acht Stunden sowie langfristig ein ausnahmsloses Verbot von Tiertransporten.

Jedes Jahr werden in Deutschland über drei Milliarden Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion getötet. Ohne Betäubung werden Rindern die Hörner abgesägt, Küken die Schnäbel gekürzt, Ferkeln die Eckzähne abgebrochen und die Schwänze abgeschnitten. Um Tierleid zu verhindern appelliert PETA an alle Verbraucher, tierische Produkte von ihrem Speiseplan zu streichen. Mit PETAs Vegan-Probeabo gelinge der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. Weitere Infos unter www.GoVeggie.de

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