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Pop am Strand mit Mark Forster : Musikalisches Feuerwerk beim Open Air

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Pop am Strand: 10 000 Besucher feiern in Damp bei strahlendem Sonnenschein mit Mark Forster, Wincent Weiss und Co

Damp | „Dieser Auftritt heute am Strand ist eigentlich wie Urlaub“, sagte Mark Forster vor seinem Auftritt im Gespräch mit der Eckernförder Zeitung. Der Sänger nutzte die Zeit, um hinter der Bühne noch etwas zu entspannen und den Strand zu genießen, bevor er mit seiner Band als letzter des Abends die Bühne betrat. Mit seinem aktuellen Hit „Sowieso“ legte er auch gleich gut los. Zuvor wurden die 10  000 Besucher von der 34 Jahre alten Berliner Sängerin Amanda („Meine Frau“) ordentlich eingeheizt. Auch Newcomer Jonas Monar („Playlist“) freute sich über die Fans. Da in zehn Tagen sein neues Studioalbum herauskommt, nutzte er die Gelegenheit, um den Besuchern einen Einblick in sein Schaffen zu geben. Besonders die jüngeren Zuschauer erwiderten jede Note seines Hits „Alle guten Dinge“ mit einem Kreischkonzert.

 

Der einzige, der schon vor seinem Auftritt beinahe so laut begrüßt wurde wie Hauptact Mark Forster, war Lokalmatador Wincent Weiss („Musik sein“). „Es ist toll, hier zu spielen. In Berlin gibt es fast jeden Abend ein Konzert. Hier sind die Leute viel dankbarer und leichter abzuholen“, sagte der gebürtige Eutiner. Den herzlichen Empfang seiner Anhänger gab der Musiker auch prompt zurück. Nach kurzer Zeit sprang Weiss in die Menge und sang zusammen mit seinen Fans einige seiner Lieder – die Besucher kamen so voll auf ihre Kosten. Seinen Hit „Feuerwerk“ gab es zum Schluss.

 

Schon vor den Konzerten ließen es sich viele gut gehen am Damper Stand. „Wir haben das Freitag im Radio gehört und sind dann ganz spontan hergefahren“, erklärte Heiko Breedfeldt. Zusammen mit seinen Töchtern Emma (10) und Anne (7) genoss er an dem warmen Tag noch die kühle Ostsee. Doch die beiden Kleinen konnten es schon da kaum erwarten, Mark Forster live zu sehen. So ging es auch Hanna Julie (9) und Finja (10), die sogar einen Platz in der ersten Reihe ergattern konnten. Direkt am Zaun standen die beiden und sangen aus voller Kehle bei allen Künstlern mit. Ramona Kraus und Luisa Boost hingegen hielten etwas Abstand vom Trubel der ersten Reihen. Hinten hatten sie mehr Platz zum Tanzen und Feiern. „Wir machen nur wegen den Konzerten hier Urlaub“, sagte Kraus. „Ich habe mich besonders über den Auftritt von Amanda gefreut“, sagte Boost.Die Leipzigerin hatte ihrer Freundin die Karten zum Geburtstag geschenkt. Noch bis Donnerstag wollen sie in Damp bleiben und das gute Wetter mitsamt Ostsee genießen. Dabei waren die Konzerte jedoch auf jeden Fall der Höhepunkt ihres Urlaubs.

Die Berlinerin Amanda schaffte es, schon um 16 Uhr die Stimmung am Strand an den Siedepunkt zu bringen. „Das war mein erstes Open-Air-Konzert bei so gutem Wetter“, sagte die Sängerin, die im September auf Tour geht. Sie trat zwar als erstes auf, doch sie verstand es, die Besucher abzuholen. Sie erzählte zwischen ihren Songs von ihren Erlebnissen und zog die Gäste so in ihren Bann. Auch die anderen Künstler waren begeistert von den Fans und der maritimen Location. Besonders hinter der Bühne scherzten die Sänger miteinander.

Spätestens bei DJ Alle Farben waren auch die tanzwütigsten Besucher besänftigt. Mit seinen bekannten Dancetracks wie „Little Hollywood“ versetzte der Berliner auch die letzte Reihe in Bewegung. Bei Jonas Monars ruhigeren Balladen hingegen sangen die weiblichen Fans aus voller Seele mit. Beim Schlusspunkt, Mark Forster, kochte die Stimmung dann endgültig über. Mit „Au revouir“, „Chöre“ und „Flash mich“ brachte er viele Charts-Hits mit.

Stets ermahnten die Moderatoren die Besucher, genug zu trinken, da gerade bei den warmen Temperaturen ein Hitzschlag bei einigen befürchtet wurde. Schon im Vorfeld wurde eine Extrabühne mit garantiert freier Sicht aufgebaut, die für beeinträchtigte Menschen gedacht war. So konnte auch mit einem gebrochenen Bein der Abend gefahrlos genossen werden. An mehreren Ständen konnten zudem Burger, Würstchen, Pommes und Fischbrötchen erworben werden. Besonders zwischen den Konzerten war hier viel los. Alle, die nicht gerade eine Abkühlung in der Ostsee suchten, oder ihre Plätze in der ersten Reihe verteidigten, machten sich auf die Suche nach etwas Schatten und erfrischenden Getränken.

Vor der Bühne feierten die 10  000 Gäste bis weit in den Abend. Nach den Konzerten lud der Radiosender R.SH noch zu einer großen After-Show-Party. Viele Familien mit kleinen Kindern hingegen verließen nach dem Auftritt von Mark Forster das Gelände. Auf dem Weg zu den Parkplätzen war noch viel Lachen von den kleinen Fans zu hören und auch einige Eltern unterhielten sich angeregt über die Musik. Es war für jede Altersgruppe etwas dabei.  

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