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Eckernförder Zeitung

23. November 2017 | 05:03 Uhr

Weltreise : Musikalische Reise um die Welt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

VHS-Surendorf veranstaltet mit Wirt Paul Hinfurtner eine musikalische Weltreise in Binges Gasthof. Gut 100 Besucher feiern eine rauschende Party mit vier Ensembles aus der Region.

shz.de von
erstellt am 07.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Schwedeneck | Einen bunten Musikcocktail erlebten die Besucher am Sonnabend in Binges Gasthof. Der Cocktail, den die VHS-Surendorf gemeinsam mit Wirt Paul Hinfurtner organisiert hatte, entpuppte sich als musikalische Weltreise. Den Anfang machte die fünfköpfige Kieler Gruppe Colibri, die mit Vorliebe ihre Zuhörer in die Kulturen fremder Völker eintauchen lässt, kommen die Mitglieder doch aus verschiedenen Ländern – vom hohen Norden bis nach Togo – und umfasst ihr Repertoire doch Lieder in über 20 Sprachen. So hörte der Besucher neben afrikanischen Liedern polnische, kroatische und auch französische Stücke. Auch wenn es nicht als Tanz-, sondern als Konzertabend konzipiert war, sagte Ulrike Foltin von Colibri vor Beginn: „Wenn es die Zuhörer aber von den Stühlen reißt, soll es uns recht sein.“

Zwar nicht beim Auftritt der Gruppe Colibri, aber beim nachfolgenden Auftritt der Gruppe Fjord Folk, die aus den Hüttener Bergen kommt und irische und nordische Folklore mitbrachte, war es soweit. Unter Anleitung von Georg Siebert wurden aus den Zuhörern aktive Teilnehmer, die zu Geige, Gitarre, Akkordeon und Bodhrán, der typischen irischen Rahmentrommel, tanzten. Weiter ging die musikalische Weltreise mit der Kieler Gruppe El Fuego und den beiden ausgebildeten Opernsängern Annette und Holger Schwarz, die die Zuhörer rhythmisch in Richtung Südamerika und Karibik entführten. Mit unter anderem altertümlicher Drehleier und Akkordeon kam die Gruppe Tandremo daher, deren Repertoire Musik aus Frankreich, Spanien, Irland und Dänemark umfasst.

Als Überraschung hatte Gudrun Dorow von der VHS in ihrer Begrüßung zwei „junge Spontane“ angekündigt. Nico Mahrt-Thomsen (21) und Peer Schröder (20) kommen aus der kirchlichen Jugendarbeit in Rendsburg, wobei sie oftmals mit Jugendlichen musizieren und singen. Und genau das hatten sie auch mit den Konzertbesuchern in Surendorf vor. Gemeinsam mit ihnen sangen sie Gospels und moderne kirchliche Lieder.

Dass der Abend den rund 100 Zuschauern gefallen hatte, sah man daran, dass sie im Anschluss an das etwa dreistündige Konzert drei Zugaben forderten. Bis auf einige wenige, die die Veranstaltung vorzeitig verließen. Bereits in den 70er Jahren hatten unter anderem Ulrike und Andrea Foltin das alte Volkslied „In Junkers Kneipe“ umgetextet und daraus das Lied „Wir wollen Surendorfer sein“ gemacht. Dass das Lied für den Musikcocktail erneut etwas umgeschrieben wurde und sich eine Passage des Textes auf das Thema Fracking im Zusammenhang mit Surendorf bezog, sorgte am CDU-Tisch offenbar für Verstimmung – jedenfalls stand man auf und ging.

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