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Eckernförder Zeitung

22. November 2017 | 00:29 Uhr

Musikalische Begegnung mit Hintergedanken

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Regionalkonzert „Schulen musizieren“ am Schulzentrum / Sieben Musikgruppen zeigen ihr Können / Gegenseitige Motivation und Anregung

von
erstellt am 15.Nov.2017 | 06:40 Uhr

Es war kein Wettbewerb, sondern eine Begegnung: Sieben Musikgruppen von fünf Schulen haben am Montagabend in der Aula des Schulzentrums eine Kostprobe ihres Könnens gegeben. Zur alle zwei Jahre stattfindenden „Regionalbegegnung Schulen Musizieren“ hatte der „Bundesverband Musikunterricht“ (BMU) eingeladen.

„Wir wollen mit der Begegnung die Öffentlichkeit auf die Bedeutung und Notwendigkeit des Musikunterrichts an allgemeinbildenden Schulen hinweisen“, sagte Michael Klaue, der Landesbeauftragte für das Projekt. „Und wir wollen die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit schulischer Musiziergruppen demonstrieren.“ Als einen ganz wichtigen Punkt sah er die gegenseitige Motivation der Schüler untereinander: „Sie hören sich gegenseitig zu, erweitern dabei ihren Horizont und kommen vielleicht darauf, auch einmal ein anderes Instrument oder eine andere Musikrichtung auszuprobieren.“

Und dazu hatten die Schulen reichlich Gelegenheit. Den Anfang machten der Chor der Schule am Noor und der neu gegründete Chor der 5. bis 7. Jahrgänge der Jungmannschule mit fröhlichen Liedern, die zu Herzen gehen, teilweise schon auf Englisch. Dem schloss sich die 4. Klasse der Richard-Vosgerau-Schule an, bevor das Jugendblasorchester der Christian-Timm-Schule aus Rendsburg sein Können zeigte.

Die Peter-Ustinov-Schule wartete gleich mit drei unterschiedlichen Bläserformationen auf: „Red Scorpions“, „Les Seizièmes“ und „Jazz-Crew“. Sie schlugen vollkommen unterschiedliche Töne an: Während zum Beispiel die Red Scorpions mit Schülern vom 8. bis zum 13. Jahrgang ein Beatles-Medley zum Besten gaben und im Anschluss noch Lieder des Musicals „Grease“ spielten, ließ das Saxophon-Quintett „Jazz-Crew“ des 12. Jahrgangs eine fünfstimmige Bachfuge und das Stück „Sir Duke“ von Stevie Wonder hören. Anspruchsvolle Stücke, die die Schüler bravourös meisterten.

„Schulen musizieren“ – vielleicht klappt es ja, und in einigen Jahren kommt ein neuer Bach dabei heraus – oder ein neuer Paul Mc Cartney.

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