Musik vom Ohr bis in die Zehenspitze

Zum 40. Geburtstag gab das Orchester mit seinem musikalischen Leiter Torsten Plaß (4. v. re.) ein Konzert. Die DRK-Kreisvorsitzende Inge Schade (v. li.), Marie-Alix Herzogin zu Schleswig-Holstein, Sonderburg und Glücksburg und der Ortsverbandsvorsitzende Wolfgang Bachor (Mitte) gratulierten. Foto: Fries
Zum 40. Geburtstag gab das Orchester mit seinem musikalischen Leiter Torsten Plaß (4. v. re.) ein Konzert. Die DRK-Kreisvorsitzende Inge Schade (v. li.), Marie-Alix Herzogin zu Schleswig-Holstein, Sonderburg und Glücksburg und der Ortsverbandsvorsitzende Wolfgang Bachor (Mitte) gratulierten. Foto: Fries

Das Jugendrotkreuzorchester feiert sein 40. Jubiläum mit einem Konzert vor begeisterten Zuschauern / Prominenz unter den Gratulanten

shz.de von
17. Juni 2013, 03:59 Uhr

Eckernförde | Es gibt nur zwei Jugendrotkreuzorchester in Deutschland - eines davon in Eckernförde. Das feiert in diesem Jahr sein 40. Jubiläum. Hochmotivierte Musiker präsentierten am Sonnabend ihr hochqualifiziertes Können in Carls Showpalast. Die rund 40 Orchestermitglieder unter der Leitung von Torsten Plaß zeigten hohen Einsatz.

Ortsvereinsvorsitzender Wolfgang Bachor begrüßte zahlreiche Gäste und freute sich über einen voll besetzten Saal: "40 Jahre sind ein kleines Jubiläum und das darf auch gefeiert werden, wir sind stolz auf unser Jugendrotkreuzorchester." Besondere Glückwünsche überbrachte Ehrengast Marie Alix Herzogin zu Schleswig-Holstein, Sonderburg und Glücksburg dem Orchester. Gemeinsam mit Herman Mühlen, Landesreferent der DRK-Jugend stellte die ehemalige Vizepräsidentin des DRK klar und deutlich in den Raum, wie wichtig es für die Jugendlichen ist, mit ihrer Musik Menschen zu begeistern: "Mit Musik erreicht ihr viele Herzen. Wichtig ist aber auch, eure Freude an der Musik weiter zu tragen, eure Altersgruppe mitzunehmen, zu motivieren."

Zu einem Geburtstag gehören auch Geschenke, die gab es aus den Händen der Kreisvorsitzenden Inge Schade: "Ihr schafft es, dass in Sekundenschnelle die Füße im Takt mitgehen - ein tolles Orchester, das Musik vom Ohr bis in die Zehenspitzen schenkt." Aus ihren Händen gab es einen Scheck über 3000 Euro. Einen Scheck über 1000 Euro überbrachte Caje Petersen von der Förde Sparkasse. Wolfgang Bachor dankte: "Diese Jubiläumsfeier wäre ohne die Sponsoren nicht möglich. Auch die stetige Unterstützung vieler Menschen ist nötig, um unser Anliegen, jungen Menschen unabhängig vom Einkommen der Eltern den Zugang zur Musik zu ermöglichen und auszubilden, zu gewähren."

Vor vierzig Jahren gründete sich das Orchester in Strohbrück vor den Toren Kiels. Bis es 2008 mit Hilfe vom Kreisverband und dem Ortsverein Eckernförde ein neues Zuhause im Ostseebad fand, stand das Orchester manches Mal auf der Kippe, wie Organisator Thomas Schulz den Gästen vermittelte. Fehlende Übungsräume und vieles mehr zeichnete die Zeit bis dahin aus. Doch durch permanente ideelle und materielle Unterstützung wurde das Jugendrotkreuzorchester über die Grenzen des Landes hinaus bekannt.

Ein bunter Musikreigen erfreute die Jubiläumsbesucher. Sie hörten Melodien aus "Phantom of the Opera, die Orchesterversion "Brillant Beatles", "Abba Hits for Brass" und das Trompetensolo von Thomas Sell in "One Moment in Time". Tosenden Applaus ernteten die Musiker nach jedem Konzertstück. Humorvoll dirigierte und moderierte Torsten Plaß durchs Konzert. Feierlich wurden Margit Schüler und Thomas Sell als Ehrenmitglieder aufgenommen. Von der ersten Stunde dabei, sind sie dem Orchester stets treu geblieben.

Ralf Wiebenson selbst Musiker der Borby Dixies: "Ich bin auf Talentsuche hier. Das Orchester ist einfach Spitze. In einer Bewertungsskala würde ich diesen Musikern die Note eins mit Sternchen geben." Dirigent und Orchesterleiter Torsten Plaß bedankte sich bei seinen Musikern: " Ohne Euch gäbe es dieses Orchester nicht, ihr alle auch die Ehemaligen die so selbstverständlich dabei sind, Dankeschön. Es ist eine Freude mit Euch zu musizieren."> Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurde Merve Klapper geehrt. Für zehn Jahre wurden Torsten Plaß, Tobias Seidel, Katharina Sonntag, für fünf Jahre Nils Braun, Wiebke Kahlström, Jürgen Roggenkamp sowie Luisa, Timo und Thomas Schulz ausgezeichnet.

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