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Eckernförder Zeitung

17. Oktober 2017 | 03:30 Uhr

Museumskonzept ohne „blaue Linie“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 13.Nov.2014 | 11:28 Uhr

Der Ausschuss für Jugend, Kultur, Bildung und Sport hat das Konzept zur Bestandssicherung und Weiterentwicklung des Museums einstimmig zur Annahme durch die Ratsversammlung empfohlen. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Uwe Reelmann hat das 30-seitige Konzept in einem mehrjährigen Prozess erarbeitet (wir berichteten). Darin enthalten ist eine Bestandsanalyse sowie zahlreiche Vorschläge und Maßnahmen zur Aufwertung der im Hause befindlichen Sammlungen, des Ausstellungsangebots und der (museumspädagogischen) Präsentationsmöglichkeiten und -medien.

Das Konzept wurde von allen Fraktionen für gut befunden und einstimmig zur Annahme durch die Ratsversammlung empfohlen. Joschka Knuth wollte für die Grünen lediglich die farbige Linie gestrichen haben, die auf dem Straßenpflaster den Weg zu geschichtsträchtigen Plätzen und Gebäuden weisen soll, wie es im Museumskonzept auf Seite 28 vermerkt ist. „Wir brauchen keine blaue Linie durch die Stadt“, sagte er im Hinblick auf die Kritik in anderen Städten an derartigen Markierungen. Jonas Kramer (SPD) lobte, dass im Konzept auch ein Blick „auf die Geschichte der Doppelstadt Eckernförde-Borby“ gelegt und die deutsch-dänische Geschichte herausgearbeitet wird.

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