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Handball : MTVD-Frauenmannschaft nach Abstieg aufgelöst

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Viele Spielerinnen haben den Verein verlassen, sodass die letztjährige Landesligamannschaft aufgelöst wurde. Auch ein Neustart in der Kreisklasse ist möglich.

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erstellt am 23.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Nach dem Abstieg aus der Handball-Landesliga Mitte der Frauen, wird es die erste Mannschaft des MTV Dänischenhagen in der kommenden Saison nicht mehr geben. Der eh schon dünne Kader hat sich in den Wochen nach dem Saisonende, nach dem Trainer Thomas Waldeck für viele – auch für die Spielerinnen – überraschend sein Amt aufgab, weiter verkleinert. Sina Neumann und Anna Lutz wechseln zur HSG Holstein/Kronshagen, Melanie Tegler wird pausieren, und fünf weitere Spielerinnen stehen vor einem Wechsel zum TSV Altenholz in die Oberliga. Hierbei handelt es sich um Tatjana und Julia Biernacki, Malin Bratz, Stina Ulrich und Torhüterin Beeke Röttgermann.

Mit Kristina Siemering, Jana Porsch und Siri Virgens werden drei Spielerinnen in die alte zweite Mannschaft wechseln, die zukünftig die erste sein wird. Noch nicht geklärt ist, in welcher Liga die Mannschaft an den Start gehen wird. Trainer Per Bartz, der im MTVD auch die 1. Herren und die weibliche A-Jugend coacht, sagt im Gespräch mit der EZ: „Wir haben 16 Spielerinnen im Kader, davon haben aber nur drei mal höherklassig gespielt. Insofern halt ich die Kreisoberliga nicht für die richtige Liga. Ich bin eher der Meinung, man sollte sich mit der Mannschaft hocharbeiten.“ Geht es also nach Bartz, nimmt die neue erste Mannschaft den Startplatz in der 1. Kreisklasse ein. „Aber das entscheidet die Mannschaft. Ich mache alles mit, jetzt müssen die Mädels das ausdiskutieren.“ Die Entscheidung soll bis Sonntag fallen, da spätestens am 1. Mai die Meldungen beim Verband vorliegen müssen. Sollten die Spielerinnen sich in der Mehrheit für die Kreisoberliga entscheiden, glaubt Bartz zwar, „dass wir kein Kanonenfutter wären“, aber mehr als einmal pro Woche wird die Mannschaft trotzdem nicht trainieren – was wohl auch gegen die Kreisoberliga spricht.

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