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jahresbericht : Modellbahnanlage soll mehr Besucher ins Museum locken

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Museumsleiter Uwe Beitz blickt auf das vergangene Jahr zurück: „Es war kein „Glücksjahr“. Für 2014 sind sechs große Ausstellungen sind in diesem Jahr geplant.

Um 77 Kunstwerke ist das Eckernförder Museum im vergangenen Jahr reicher geworden. Das ist nur eine Bilanz, die Museumsleiter Dr. Uwe Beitz aus 2013 zog. Insgesamt sei es kein „Glücksjahr“ gewesen. Höhepunkt seien aber die sechs Ausstellungen gewesen, die das Museumsjahr in regelmäßigen Abständen bereichert hätten. Hinzu kämen noch zahlreiche kleinere Museumsstücke, die den Weg in die Ausstellungsvitrinen gefunden haben.

Mit großer Betroffenheit habe er den Tod des von ihm sehr geschätzen Kunstsammlers und Galeristen Prof. Dr. Jens Meier zur Kenntnis genommen. Meier habe seinen künstlerischen Nachlass dem Museum vermacht, dafür sei er ihm sehr dankbar, sagte Beitz. 400 Werke konnten so katalogisiert und der Nachwelt erhalten werden. Im Gedenken an den verstorbenen Künstler wurde im Juni 2013 die Ausstellung „Studio Capricornus“ eröffnet, die den Besuchern viele von Meiers Kunstwerken zeigte. Eine weitere Bereicherung seien die Zeichnungen, Aquarellen, Pastelle und Entwürfe von Arthur Götting, die aus einem Privatbesitz stammen. Auch diese wurden im Museum präsentiert. „Die Ausstellung war gut besucht, vermutlich, weil sie überregional war“, sagt Beitz.

Nicht ganz so erfreulich ist der Blick auf die Besucherzahlen, die im Vergleich zu 2012 leicht rückläufig waren – von 5000 auf 4600. Dafür hat der Museumsverein zwei neue Mitglieder. Für 2014 hofft der Museumsleiter, dass die historische Modellbahnanlage zusätzlich zu den Ausstellungen viele Besucher anzieht. Im Januar und Februar hätte dies gut funktioniert, nicht zuletzt wegen des Fischmarktsonntags, an dem die Geschäfte in der Innenstadt geschlossen waren.

2014 sind sehenswerte und hochkarätige Ausstellungen geplant. Den Auftakt macht eine Keramikausstellung, am 4. April folgt eine Sonderveranstaltung zum Vorabend der Schlacht von Eckernförde am 5. April 1849. Hochinteressant dürfte auch die „Quartett“-Ausstellung mit den Malern Ingrid Schmeck, Corinna und Volker Altenhof und Monika Breustedt werden. Besonders im Fokus wird auch die Austellung des international renommierten Fotografen und Künstlers Heinz Teufel stehen, der im Oktober Arbeiten rund um das Naturfilmfestival „Green Screen“ zeigen wird.

Im November können die Besucher dann einen Blick auf die historische Kieler Straße werfen. Für diese Ausstellung über den „Nerv der Stadt“ sucht Museumsleiter Uwe Beitz noch private Aufnahmen der Straße. Alle, die bereit sind, ihre alten Fotos auszuleihen, können sich unter Telefon 04351/712547 oder unter museum-eckernfoerde@gmx.de im Museum melden.

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erstellt am 12.Feb.2014 | 06:20 Uhr

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