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Eckernförder Zeitung

23. August 2017 | 20:15 Uhr

Mittagessen - Runder Tisch soll prüfen

vom

Rieseby | Ein gesundes, möglichst in Rieseby frisch zubereitetes Mittagessen für Kinder aus den Riesebyer Kindertagesstätten sowie der Schleischule und der dänischen Schule ist der große Wunsch der Wählergemeinschaft Rieseby (WGR). Bei der ersten Sitzung des Sozial-, Kultur- und Sportausschusses unter Leitung von Frank Dreves (WGR) in der neuen Legislaturperiode im Sport Bistro, wurde einstimmig ein Runder Tisch Mittagessen gebildet. Er soll die rechtlichen Bedingungen und die technischen Möglichkeiten ermitteln, die nötig sind, um das Projekt zum Erfolg zu führen.

Bei seinen Besuchen in den Kindertagesstätten (Schleikinder, evangelischer und Naturkindergarten) habe er den Eindruck gewonnen, dass es Bedarf gebe, beziehungsweise, dass das derzeitige Essen nicht ganz zufriedenstellend sei, so Dreves. Interesse bekam er auch von den Schulen signalisiert, so dass vermutlich auch mit einer ausreichenden Teilnehmerzahl gerechnet werden könne. Details soll der runde Tisch ermitteln, der parallel das Kochen in Rieseby (beispielsweise in der Schulküche) und die Vergabe an professionelle Anbieter prüft. Am runden Tisch sitzen je ein Vertreter der Einrichtungen sowie die Ausschussmitglieder Waltraut Folge, Peter Märten (beide SPD) und Christine Scheller (Grüne).

Akuten Handlungsbedarf hatte Ausschussvorsitzender Dreves bei einer Begehung der Spielplätze mit Bernd Mordhorst erkannt. Dort gelte es, Mängel schnell abzustellen. Eine Mängelliste, die der TÜV bei seiner Begehung erstellte, soll mit der neuen Erfassung abgeglichen werden, schlug Bürgermeister Jens Kolls (SPD) vor. Die Gemeindearbeiter würden die Punkte abarbeiten. Folge schlug angesichts der über Beamer von Dreves gezeigten teils erschreckenden Fotos von Spielgeräten vor, in neue Geräte zu investieren.

Die Chance zur Kurzvorstellung im Ausschuss nutzte Birgit Krombach, die mit ihrem Mann in Rieseby ein Jugendprojekt betreut. Für die evangelische Jugendhilfe Diakonie Rendsburg betreuen sie bis zu vier Jugendliche von zwölf bis 18 Jahre in einer Pflegefamilie. "Wir leben wie eine normale Familie", sagte sie und bat um eine Chance für die Jugendlichen. Bisher habe es keine Vorfälle gegeben, das könne wie bei allen Jugendlichen aber nie ausgeschlossen werden. Sollte es etwas geben, bitten sie um kurze Mitteilung.

Das große Ziel sind die Ferien 2014. Da soll die Ferienbetreuung für Riesebyer Grundschüler stehen, so hofft Uta Christen. Sie kümmert sich ehrenamtlich um die Organisation, damit Eltern jeweils eine Hälfte der Schulferien ihre Kinder betreuen lassen können. "Es ist auf jeden Fall ein Baustein, um die Attraktivität der Schule zu steigern", sagte sie. Bis zum Herbst 2013 muss die Planung stehen, damit Eltern bei ihren Arbeitgebern entsprechend den Urlaub 2014 melden können. Unterstützung signalisierte Waltraut Folge als Vorsitzende des DRK. Sie müsse das aber noch mit ihrem Vorstand im Detail beraten, sagte sie.

In nicht öffentlicher Beratung empfahl der Ausschuss die Anstellung einer Sozialpädagogischen Assistentin mit 15 Wochenstunden für die gemeindliche Kindertagesstätte Schleikinder, teilte Dreves auf Nachfrage der EZ mit.

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erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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