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Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 10:39 Uhr

Wechsel : Mit vielen Ideen nach Osdorf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ute Koschinski übernimmt Leitung der Grundschule Osdorf / Cornelia Theel tritt ihre Nachfolge in Strande an

von
erstellt am 31.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Osdorf | Mit Beginn der Schule nach den Sommerferien haben zwei Grundschulen im Dänischen Wohld eine neue Leitung bekommen: Ute Koschinski ist Rektorin der Grundschule Osdorf mit Außenstelle Felm. Ihren Platz an der Grundschule Strande hat Cornelia Theel eingenommen.

Als feststand, dass Astrid Heinig-Laabs von Osdorf nach Owschlag wechseln würde, zögerte Ute Koschinski nicht lang und bewarb sich auf die ausgeschriebene Stelle der Schulleitung. „Die Schule hat mich angesprochen von der Größe und der Umgebung her“, sagt die 48-Jährige. 15 Jahre lehrte sie in Strande, zwei Jahre hatte sie zudem die kommissarische Leitung der Grundschule im Ostseebad inne. „19 Jahre habe ich noch vor mir – da ist ein Wechsel ganz gesund“, erklärt die Kielerin, die in Holtenau zuhause ist. Am vorletzten Schultag vor den Ferien tagte der Schulleiterwahlausschuss und entschied sich für sie. Kollegen und Eltern initiierten über Nacht noch eine Verabschiedungsfeier für sie. Das viel zitierte „lachende und weinende Auge“ traf auch bei Koschinski zu. „Ich habe sehr an Strande gehangen“, gesteht sie und schiebt mit einem Lachen hinterher: „Die Großmütter und Hunde konnte ich den Familien zuordnen.“ Doch sie sei frohen Mutes, dass es sich in Osdorf genau so entwickeln werde. „Ich habe mich in der ersten Woche hier schon sehr wohl gefühlt“, sagt Ute Koschinski.

Ideen, was sie an der Schule, die 101 Kinder in Osdorf und weitere 50 an der Außenstelle in Felm zählt, verändern möchte hat sie und denkt beispielsweise an Projektwochen und Arbeitsgemeinschaften, die ihr wichtig sind. Doch zunächst einmal wolle sie alles kennen lernen, sagt Osdorfs neue Schulleiterin. Die Schule möchte sie – wie auch in Strande – familiär führen und zu einer Erlebniswelt für Kinder wie auch Eltern machen. Mütter und Väter möchte sie nicht erst kennen lernen, wenn es mal Schwierigkeiten gibt, betont Koschinski.

Diese besondere Atmosphäre, das enge Verhältnis zwischen Eltern, Schülern und Lehrern in Strande waren es auch, das Cornelia Theel unbedingt erhalten wissen wollte und sich deshalb um die Nachfolge von Ute Koschinski bewarb, die sie bereits seit 2012 vertrat. „Ich organisiere gern und mag es, Verantwortung zu übernehmen“, sagt die 48-Jährige über sich. 2008 war sie an die kleine Schule gekommen, die derzeit 98 Kinder aus der Gemeinde und dem Umland besuchen. Sie war ihr noch aus ihrem Vor- und Hauptpraktikum im Lehramtsstudium bekannt. Unterrichtet hatte sie danach in Altenholz-Stift und an der Deutschen Schule in Prag. „Ich bin in Holland aufgewachsen, bevor wir nach Kiel gezogen sind, einen Teil meines Studiums habe ich in Spanien verbracht. Irgendwie hatte ich immer eine Affinität zum Ausland“, sagt Theel. Auch in Prag stand sie dem Rektorat zur Seite und konnte in eine leitende Position hineinschnuppern. Die Jahre in Prag sind für die Altenholzerin, eine Zeit, die sie als sehr wertvoll empfindet. „Ich habe dort mit jungen Kollegen aus ganz Deutschland gearbeitet, die aus verschiedenen Bundesländern kamen und vielfältige Ideen mitgebracht haben, wie Unterricht gestaltet werden kann. Da habe ich berufliche eine Menge mitgenommen“, erzählt Cornelia Theel.

Als sie von ihrer ehemaligen Mentorin Birte Boi erfuhr, dass diese an der Grundschule Strande aufhört, bewarb sie sich um die Nachfolge und wurde angenommen. Das freundschaftliche Verhältnis im Kollegiums genießt sie ebenso wie das enge Verhältnis zu den Kindern und ihren Familien. „Wir versuchen, jedes Kind so zu greifen wie es ist und zu stärken für die weitere Schulzeit“, erklärt Theel.

 

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