zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

24. September 2017 | 15:52 Uhr

Mit springenden Steinen zum Weltmeistertitel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

2. Ditsch-WM am 23. Juli in Waabs / OFS und Campingplatz Heide sind erneut Veranstalter

von
erstellt am 30.Jun.2017 | 06:00 Uhr

Waabs | Wer lässt Strandsteine am häufigsten auf der Ostsee hüpfen oder wem gelingt es, die meisten Steine in einem Zielnetz zu versenken? Nach der Premiere im Vorjahr wird nun am Sonntag, 23. Juli, zur 2. Ditsch-Weltmeisterschaft an den Strand am Ostseecampingplatz Heide eingeladen. Gemeinsam mit der Ostseefjord Schlei GmbH werden erneut inoffizielle Weltmeister dieses unterhaltsamen Vergnügens mit Wettkampfcharakter für die ganze Familie gesucht.

Im Vorjahr benötigte der Weltmeister sowohl bei den Erwachsen, wie auch in der separaten Kategorie der Kinder, bis zwölf Jahre im Finale nur sechs Sprünge. Da müsste mehr drin sein meinen Mandy Lenz (OFS) und die Betreiber des Familiencampingplatzes Heide.

„Für uns war das keine Frage, ob wir bei der Ditsch-WM wieder mitmachen“, sagt Karsten Heide. Er freue sich auf den Wettbewerb und hofft nur auf besseres Wetter als im Vorjahr.

Der Wettbewerb beginnt am Sonntag um 10 Uhr am Strand. Dabei finden Regeln Anwendung. Ausgetragen werden zwei Disziplinen für die Gruppe bis zwölf Jahre und ab 13 Jahre. Die Teilnahme und Anmeldung ist für alle kostenlos.

Im Wettbewerb „Meister der 1000-Sprünge“ geht es darum, die Steine möglichst oft auf der Wasseroberfläche aufsetzen zu lassen, bevor sie in der Ostsee versinken. In der Vorrunde hat jeder fünf Versuche. Die Wertung erfolgt getrennt nach Damen, Kinder und Erwachsene, erklärt Mandy Lenz. Die vier Werfer mit den meisten Sprüngen in der Vorrunde treten im Finale an.

Im Wettbewerb „Meister der Genauigkeit“ kommt es nicht auf die Anzahl der Sprünge an, sondern auf die Wurfgenauigkeit. So hat jeder Starter acht Steine (Würfe), um den Stein mit wenigstens einem Aufsetzer in ein Fangnetz in einem Abstand zwischen 15 und 30 Metern zum Ufer zu werfen. Der untere Rand des Netzes ragt einige Zentimeter über die Wasseroberfläche. Auch hier treten die vier besten Werfer, mit den meisten Treffern im Netz von den acht Versuchen, im Finale um den Titel an. Dieser Wettbewerb ist nur für ab 13-Jährige offen. Diese Änderung ergab sich nach der Auswertung im Vorjahr, erklärte Lenz. „Für Kinder war die Zielaufgabe zu schwer“. Und auch für die Erwachsenen wird dieses Jahr ein etwas größeres Netz auf dem Wasser schwimmen.

Damit die Spaß-Wettbewerbe nach den Regeln ablaufen, werden Schiedsrichter am Strand und auf dem Wasser die Würfe beobachten und über die Regelkonformität entscheiden. Unterstützten werden die Veranstalter wie schon im Vorjahr Mitglieder von „Paddles & Fins“.

Die Veranstalter empfehlen, selber schon ausreichend geeignete Steine mitzubringen. Und selbstverständlich können die Teilnehmer auch üben.

Für Gäste auf dem Platz wird Mitarbeiter Lucas Stöcks Tipps und Tricks verraten. An den Wochenenden wird er da sein. Der Schüler war zwischenzeitlich auch vom NDR für die Reihe Marte TV beim Steine-Ditschen gefilmt worden, berichtet Lenz. Den genauen Sendetermin habe sie aber noch nicht. Tipps zum Ditschen kann auch Sara Siebert geben. Die Inhaberin der Surfschule auf dem Platz und Mitbetreiberin des Restaurants Meeresblick wird mit ihrem Team am Weltmeisterschaftstag und am Abend vorher zahlreiche Wassersportangebote und gastronomische Leckereien am Strand anbieten.

Die Idee zu der Ditsch-WM kam dem Team der OFS im Vorjahr. Im Programm der Langsamzeit wirbt die OFS mit flachen Steinen mit Aufdruck. Diese verbinden nun das Ditschen mit der Langsamkeit. Entsprechend wird es für die Weltmeister Steinschicht-Pokale und für die Platzierten Steinmedaillen geben. Zugleich stiften Campingplatz und Restaurant Meeresblick eine Freiwoche auf dem Platz, ein Familienessen und einen Surf und Paddel-Kursus.

Infos und Anmeldungen unter www.ditsch-wm.de

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen