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ansegeln : Mit Sonne und Wind in die neue Segelsaison

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Segelclub Eckernförde lud gestern zum Ansegeln in der Eckernförder Bucht ein. Nachdem der Club-Stander gesetzt wurde, stachen Mitglieder und Gäste zu einem Kurztörn auf der Bucht in See.

shz.de von
erstellt am 05.Mai.2014 | 08:00 Uhr

Der gemeinsame offizielle Saisonbeginn nach einer gefühlt viel zu langen Winterzeit lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Segler zunächst zum Flaggenmast des SCE und anschließend in einer gemeinsamen Ausfahrt aufs Wasser. Bevor jedoch der Club-Standers gesetzt wurde, nutzen die Clubmitglieder, unterstützt von den neuen Clubrestaurantpächtern Heike Jessen und Tomas Wiese, den Platz um die Grillhütte für Klönschnack und ersten Erfahrungsaustausch zur beginnenden Saison. Während sich die einen bei bestem Wetter Grillwurst aßen und sich mit Getränken erfrischten, feilschten nebenan auf dem maritimen Flohmarkt Besitzer und Käufer um die Wette, bis manche Schwimmweste, die ein oder andere Leine, oder vielleicht ein technisches Teil, das es im Handel schon lange nicht mehr gibt, den Besitzer wechselte.

„Große Törns sind geplant, die Sicherheitsausrüstung auf dem Boot sowie das nautische Wissen sind hoffentlich bei allen auf letztem Stand“, sagte Heinz Paasch, neuer 1.Vorsitzende des Segelclub Eckernförde bei seiner Ansprache. Dabei hob er auch die Bedeutung des Clublebens hervor, ohne das ein Verein wie der SCE nicht funktionieren könne. Zu Vielschichtiges sei über das Jahr durch den Club zu leisten. Er verwies auf zwei anstehende deutsche Meisterschaften, die der SCE ausrichte, die viel ehrenamtliches Engagement erforderlich machten. Dass dabei immer dieselben aktiv seien, sei bedauerlich.

Viel Lob erhielt die Vereinszeitung „Verklicker“ und dessen Macher, die Berichterstattung sei stets recht informativ und spiegele vieles aus dem Clubleben wider. Kommodore Klaus Buß, der den Reisebericht der Kutter-Crew im vergangenen Jahr zum Anlass nahm, lobte die Leistung der Crew, die auch mal zu Riemen greifen musste, wenn der Wind nicht mehr mitspielte, oder von motorisierten Wassersportlern auf den Haken genommen wurde. „Solche Hilfe ist Kameradschaft auf See und zugleich gute Seemannschaft“, betonte Buß.

Zahlreiche Augenpaare folgten dem Club-Stander, als Takelmeister Peter Drewes das Kommando „Heiß Stander“ ausführte. Wie schon in den vergangenen Jahren war es so organisiert, dass auch Nichtbootsbesitzer eine Mitsegelgelegenheit bekamen, sodass bei dem anschließenden Kurztörn auf der Eckernförder Bucht keiner an Land zurückbleiben musste. Bei frischem Wind aus Nordwest boten die mehr als 40 Jachten ein imposantes Bild, als diese parallel zum Strand in Richtung WTD-Süd, danach mit Kurs auf Hemmelmark und schließend wieder zum Hafen zurückkreuzten, um gemeinsam bei Kaffee und Kuchen den restlichen Nachmittag zu verbringen.

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