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Stadtführer : Mit möglichst wenig Barrieren durch die Stadt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Beirat für Menschen mit Behinderung will die Broschüre mit Tipps zu barrierefreien Einrichtungen aktualisieren. Geschäftsleute und Vermieter sind aufgerufen, sich zu beteiligen.

shz.de von
erstellt am 19.Dez.2013 | 05:54 Uhr

Eine Stufe kann schon genügen: Wer auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen ist, für den kann eine Stufe ein unüberwindbares Hindernis darstellen. Deshalb hat der Beirat für Menschen mit Behinderung schon vor Jahren eine Broschüre herausgegeben, in dem ein Überblick über die Erreichbarkeit und Nutzbarkeit von Gebäuden und Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet gegeben wird. Gibt es einen Fahrstuhl oder eine Rampe? Sind die Räumlichkeiten rollstuhlgerecht? Gibt es eine Automatiktür oder Hilfen für Seh- und Hörbehinderte? Mit dem „Stadtführer für Menschen mit Behinderung“ wird Menschen mit einer Geh-, Hör- oder Sehbehinderung eine Orientierungs- und Planungshilfe gegeben.

Der letzte Stadtführer wurde 2011 aufgelegt und wird bald vergriffen sein, denn „die Nachfrage ist groß“, sagt Anke Braun, Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderung. Deshalb will sie die Broschüre in Zusammenarbeit mit Beiratsmitglied Barbara Davy aktualisieren. Sie rufen alle Geschäftsinhaber, Gastronomen, Dienstleister und Vermieter von Ferienwohnungen dazu auf, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen und den barrierefreien Stand ihrer Räumlichkeiten durchzugeben. Denn: Es hat sich viel getan in den letzten Jahren. Restaurants haben geschlossen, neue eröffnet, das Kino ist nicht mehr da, dafür ein neues Kleidungsgeschäft. Das Futterhaus ist umgezogen, der Lindenhof hat geschlossen – die Liste ließe sich fortsetzen.

Wichtig: „In die Broschüre werden nur positive Beispiele aufgenommen“, sagt Anke Braun. Wer also weiterhin eine Stufe zum Geschäft oder Restaurant hat, braucht keine Angst zu haben, negativ erwähnt zu werden. Andererseits muss er mit Bedauern feststellen, dass sein Laden auch keine positive Erwähnung in dem Stadtführer findet.

>Kontakt kann zu Anke Braun per E-Mail unter martin-braun@versanet.de oder per Telefon unter 04351/43872 aufgenommen werden.

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