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Sekundenschnell : Mit Kraft und Technik nach oben

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Erster Speedkletter-Cup an der Kletterwand der Globetrotter Lodge . 14 Teilnehmer bei der offiziellen Einweihung der Sportattraktion

von
erstellt am 11.Aug.2014 | 07:46 Uhr

Ein Heimspiel war der Speedklettercup gestern auf dem Aschberg für Lea Rathmann (13) und Marcel Reimann (17). Die beiden Ascheffeler waren zwei der insgesamt 14 Teilnehmer an dem Wettbewerb, bei dem es galt die 19 Meter hohe Kletterwand am Aussichtsturm der Globetrotter Lodge möglichst schnell zu überwinden. Bei de siegten am Ende auch in ihrer Altersklasse, Lea Rathmann benötigte eine Minuten und 23 Sekunden, Marcel Reimann knapp 48 Sekunden. Am schnellsten war aber die Kielerin Nora Kemmler (30), die gerade einmal 32,13 Sekunden für den Aufstieg brauchte und die Gesamtwertung somit für sich entschied. Knapp dahinter Torben Fries (25) aus Eckernförde mit 32,58 Sekunden und Tomas Dreznajk aus Hummelfeld mit 35,59 Sekunden. Für die Gruppensieger gab es Paddel-Gutscheine, für die Gesamtsiegerin zusätzlich einen Restaurant-Gutschein.

Die zwölfjährige Rike Ohlsen aus Barmstedt macht derzeit mit ihren Eltern Urlaub in Gelting. „Einen Besuch der Globetrotter Lodge haben wir uns schon lange vorgenommen“, sagte Vater Peter. Da passte der Speedkletter-Cup der Familie gerade recht, denn Rike sei begeisterte Kletterin, überall wo man rauf könne, müsse sie hoch. „Eine Kletterwand habe ich bislang aber noch nicht ausprobiert“.

Lust aufs Klettern hat auch der Büdelsdorfer Stefan Bruchhäuser. Der 45-Jährige hat mit seiner Familie Berg- und Wanderreisen für sich entdeckt. „Als ich von dem Wettbewerb gelesen habe, habe ich mich angemeldet“, sagt er. Etwa 45 Sekunden brauchte er für den Aufstieg. Wie war’s ? „Windig“. Aber das Interesse für weitere Klettertouren sei auf jeden Fall geweckt.

Die 19 Meter hohe Kletterwand ist in dieser Form in Schleswig-Holstein einzigartig, betont Manuel Beithner von Globetrotter. Zwischen sechs verschiedenen Routen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad können die Sportler wählen. Gekennzeichnet sind diese durch die farbigen Griffe. Belohnt werden die Kletterer nach dem beschwerlichen Weg nach oben mit einem Blick über die Baumgrenze. „Den Ausblick gibt es nur hier“, sagt Walter Mahnert, es sei denn man klettere an Felswänden in den Alpen. Ansonsten seien Kletterwände ja eher in Sporthallen installiert. Die Kletterer, die sich gestern der Herausforderung stellten, achteten bei ihrem Aufstieg mehr auf höchste Greif- und Trittpräzision. Sollte dennoch mal die Konzentration ausgesetzt haben, sorgte Walter Mahnert unten am Sicherungseil für einen unfallfreien Abgang.

Wer bei Globetrotter klettern möchte, der muss nachweisen, dass er über Erfahrung verfügt. Dies belegt eine Bescheinigung des Deutschen Alpenvereins oder eine Teilnahme an einem der Kletterkurse von Globetrotter. „Jeden Sonnabend und Sonntag bieten wir zudem ein betreutes Klettern an“, sagt Mahnert. Hier könnten Interessierte zeigen, dass sie während der Öffnungszeiten an die Wand dürfen und erhalten dann eine Bescheinigung.

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