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Plattdeutsches Theater : Mit Elfie kommt der Sonnenschein in die Pension

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

DRK Theatergruppe Schinkel spielt das plattdeutsche Stück „Pension Sünnschien“ / Vorverkauf läuft

Schinkel | Angestaubtes Mobiliar, abgenutztes Geschirr, Plastikblumen auf den Tischen – Sonnenschein ist kaum zu verzeichnen in dieser heruntergekommenen Pension. Und auch nicht in den Herzen des knickrigen Betreiber-Ehepaares Salm. Es gibt nur Pfefferminztee, die Kekse sind hart, das Essen ist ungenießbar und die Hausordnung streng. Doch da taucht die neue Bewohnerin Elfie auf – frisch aus dem Knast.

Auch in dieser Spielzeit möchte die DRK-Theatergruppe Schinkel ihrem Publikum mit einer plattdeutschen Theateraufführung wieder vergnügliche Stunden bereiten. Dafür haben sie sich das Stück „Pension Sünnschien“, ein Volksstück in drei Akten von Karl Wittlinger, Plattdeutsch von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen, ausgesucht. Premiere ist am Sonnabend, 7. November um 19.30 Uhr in der Hans Görschen-Halle in Schinkel. „Lustig wird es auf jeden Fall“, verspricht Spielleiterin Ann-Katrin Möller. Viel zum Inhalt möchte sie gar nicht verraten. Sie selbst und Henning Schwampe spielen das Betreiber-Ehepaar Ida und Otto Salm, das die Herrschaften ganz schön an der Kandare hat. Die Bewohner Henriette (Wiebke Hartmann) und Kurt Borasch (Volker Schwampe), Bella von Tadler (Kerrin Schumann) und René Meier-Raffael (Jörg Bruckmüller) lassen sich das zunächst auch noch gefallen. Bis die neue Bewohnerin Elfie Wohlsen (Jana Elliott) den Laden ordentlich aufmischt.

Für die Maske ist Britta Schlüter verantwortlich, um die Bühnentechnik kümmern sich Hauke Baasch und Ernst Mevs. Geprobt wird seit Ende August. Der Text sitzt noch nicht so fest, da sorgt so mancher Versprecher für Gelächter. Toseggersch Freya Ruscher und die für diese Spielzeit wieder aktivierte Regisseurin Rosmarie Möller müssen noch oft eingreifen.

Neuzugang Kerrin Schumann, ehemalige Schinkelerin, die mittlerweile in Blickstedt wohnt, steht in dieser Spielzeit erstmals mit auf der Bühne. Sie spielt die Bella von Tadler, eine Künstlerin, die ein bisschen naiv, weltfremd und zickig daherkommt. „Um auf der Bühne zu stehen, dazu braucht es schon Mut“, gesteht sie. Aber es macht ihr Spaß. Plattdeutsch spricht sie im Alltag gar nicht, verrät sie. Aber Oma, Opa, Onkel und Tanten haben es zu Hause gesprochen und tun das noch immer auf Familienfeiern. Die Aufregung wird kommen. Da ist sie sicher. „Aber noch haben wir ja kein Publikum“, sagt sie.

Weil das Angebot im vergangenen Jahr so gut angenommen wurde, wird in dieser Spielzeit zu allen Abendvorstellungen in der Hans Görschen-Halle auf Voranmeldung ab 18 Uhr Bratkartoffelbüfett für 10 Euro angeboten. Der Kartenverkauf beginnt am heutigen Montag, 5. Oktober, in der Gaststätte Redderkrog und im Getränkemarkt Brügmann in Schinkel, in der Bäckerei Witt in Surendorf und im Café Eiderhufe in Holtsee.

 


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