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Eckernförder Zeitung

21. Oktober 2017 | 20:13 Uhr

Knifflig : Mit dem Fahrrad zum Löscheinsatz

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Projektaufgabe für Nachwuchs-Brandbekämpfer in Osdorf / Teilnehmer stellen gute Ergebnisse vor

shz.de von
erstellt am 28.Dez.2013 | 06:30 Uhr

Unter lautem Gejohle, mit Martinshorn und Blaulicht kommt Chrissi mit Ben auf dem Gepäckträger um die Ecke gerauscht. Eine Runde soll sie mit dem selbst konstruierten Löschfahrrad drehen, einen Slalom-Parcours meistern und dann noch ein kleines Feuer löschen. Aber schon in der ersten Kurve passiert es: Die kleinen Räder des Holzanhängers mit dem Wasserbeutel halten dem Gewicht nicht stand und brechen ab. Nun muss doch auch der Rest des Teams mit anpacken, damit das Fahrrad seinen Bestimmungsort Brandstelle noch erreicht. Dann startet Marek durch. Die zweite Gruppe hat sich für eine andere Umsetzung entschieden. Auf dem Gepäckträger ist ein breites Holzgestell angebracht, auf dem sowohl Beifahrer Nick als auch der blaue Sack mit dem Löschwasser Platz finden. Das war nicht wenig Gewicht, musste Marek feststellen und kippte schon in der ersten Kurve schwungvoll auf den Grünstreifen.

Jugendgruppenleiterin Hanna Sophie Mundt hatte das Projekt angeschoben, mit dem die Mitglieder der Jugendfeuerwehr vier Wochen beschäftigt waren. Die zwei Gruppen hatten fahrbare, aber sonst nicht unbedingt verkehrstaugliche Fahrräder bekommen, Holz, einen Schlauch, ein Blaulicht und eine Sirene, Klebeband, Werkzeuge und rote Farbe. Damit sollten sie ein Löschrad bauen, das mit optischen und akustischem Signal ausgestattet ist, mit einem Sitzplatz für den zweiten Kameraden und einer funktionierenden Löschvorrichtung. Am Ende wurde die Funktionalität und der technische Aufwand, die Bedienungsanleitung, die Optik und der Löscheinsatz, aber auch die Zusammenarbeit der Kinder und Jugendlichen untereinander bewertet. Das erste Team hat ihren Flitzer „Muckefuck 112“ getauft, sie gewannen das Kopf-um-Kopf- Rennen um den ersten Platz. Die „Rote Rakete“ landete knapp dahinter auf Platz zwei.

„Das ganze Projekt war super“, berichtet Till aus dem Team mit der „Roten Rakete“. Dass seine Gruppe nur ganz knapp zweite geworden ist, hat ihn nicht enttäuscht: „Es hat einfach viel Spaß gemacht“, erklärte der Zehnjährige.



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