Segeln : Mit bis zu 33 Knoten über den Wittensee

Hohes Geschwindigkeitspotenzial bergen die „Segelflitzer“ beim Flug über das Wasser.
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Hohes Geschwindigkeitspotenzial bergen die „Segelflitzer“ beim Flug über das Wasser.

28 Teilnehmer aus Deutschland, Belgien, Frankreich Dänemark, England und Finnland haben sich zum EFG Moth Eurocup Act 5 auf dem Wittensee angemeldet.

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29. August 2014, 06:00 Uhr

Wittensee | Im europaweiten Fokus steht an diesem Wochenende der Wittensee, wenn sich Moth Segler zum „EFG Moth Eurocup Act 5“ treffen. Vorausgegangen waren Wettfahrten in Frankreich, Niederlanden, Österreich und Schweiz, der vorletzte Act der sechsteiligen Serie findet für Deutschland auf dem Wittensee statt. „Der Wittensee ist eines der wenigen Reviere, die für Meisterschaften ideal sind,“ bestätigte schon im vergangenen Jahr Carlo Mäge, der Präsident des Deutschen Moth Verbandes ist.

Rund 30 Minuten dauert es, bis der Erste einer Wettfahrt ins Ziel geht. Gebaut aus Carbon und anderen Hightech-Materialien, ermöglicht der nur 35 Zentimeter breite Rumpf Geschwindigkeiten bis 33 Knoten (61 Stundenkilometer), dabei kommen die kleinen Segelflitzer auf ihrer Tragfläche (Hydrofoils) bis zu einem Meter aus dem Wasser.

Von heute bis Sonntag sind insgesamt zehn Wettfahrten vorgesehen und versprechen mit internationaler Beteiligung unter anderem aus Belgien, Frankreich Dänemark, England und Finnland auf sogenannten Up-and-Down-Kursen schnelle Wettfahrten. Die Gültigkeit der Meisterschaft gilt ab drei Wettfahrten und ist mit einem Wertungsfaktor von 1,2 für die Rangliste eingestuft. Insgesamt stehen 28 Teilnehmer auf der Meldeliste darunter auch der Ranglistenbeste Sven Kloppenburg aus Ratzeburg.

Erster Start ist heute um 14 Uhr vorgesehen, für Sonnabend sind sechs Wettfahrten geplant. Um die Wettfahrtleitung kümmert sich Eike Dietrich vom WSCW, die Gesamtorganisation liegt in den Händen von Georg Borkenstein. Als besonderes Schmankerl besteht für Interessenten vor dem eigentlichen Regattabeginn die Möglichkeit, nach Voranmeldung das „Fliegen“ auf dem Wasser einmal selbst auszuprobieren.

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