Abba : Mit ABBA-Show auf Zeitreise

Mit einer bunten Bühnenshow mit viel Licht und Nebel versetzte die Formation „A Tribute to ABBA“ die Zuschauer in die Diskowelt der 70er-Jahre.
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Mit einer bunten Bühnenshow mit viel Licht und Nebel versetzte die Formation „A Tribute to ABBA“ die Zuschauer in die Diskowelt der 70er-Jahre.

„A Tribute to ABBA“ bieten farbenprächtige Show mit musikalischen Silvesterknallern in der Eckernförder Stadthalle.

shz.de von
02. Januar 2018, 06:45 Uhr

Eckernförde | Für die Silvesterparty stimmte sich das Publikum in der Eckernförder Stadthalle am letzten Abend des Jahres mit den Welthits der schwedischen Popband ABBA schon mal musikalisch ein. Immerhin zählten die vier Schweden mit ihren mehr als 350 Millionen verkauften Alben weltweit zu den erfolgreichsten Musikbands und noch immer begeistern ihre Hits alle Generationen.

Die von Beginn an enthusiastisch mitfeiernden Zuschauer bewiesen es, als mit den ersten bekannten ABBA-Klängen gleich freudig mitgeklatscht und –gesungen wurde. Dabei erinnerten sich bestimmt viele an den Abend des Eurovision Song Contests 1974 im englischen Brighton, der für ABBA mit ihrem Siegertitel „Waterloo“ zum Beginn ihrer legendären Karriere wurde. Einige Gäste hatten daher extra aus ihren Schränken Plateauschuhe, große Brillen oder Glitzeroutfits hervorgekramt. Gabriela Staub aus Windeby war als großer Fan das erste Mal bei einer ABBA-Musikshow und saß in ihrem türkisfarbenen Overall mit Volantschlag-Hosen dann auch in der ersten Reihe, als die Musiker und Tänzerinnen von „A Tribute to ABBA“ auf der Bühne die Atmosphäre der 70er-Jahre wieder aufleben ließen.

Im Laufe des Konzerts folgte Hit auf Hit – ob nun „Money, Money, Money“ oder „Lay all your love on me“ – das Publikum ließ sich nie lange bitten, lauthals mitzusingen, zu klatschen oder zu tanzen.

Die vier Musiker der Show wurden von den beiden Tänzerinnen der Formation „Super Trouper Dancers“ und dem ehemaligen ABBA-Bandmitglied Janne Kling am Saxophon unterstützt, der meist als Studiomusiker für ABBA beschäftigt war. Die beiden Sängerinnen Nathalie Tineo als Anni-Frid und Miriam Liegner als Agneta sowie Marcus Gorstein als Benny am Flügel und Francesco Besna als Björn gaben mit ihren Stimmen den Hits eine eigenständige, individuelle Interpretation, was im Nachhinein durchaus positiv gesehen werden konnte, denn ABBA selbst kann es kein zweites Mal geben. So konnte man sich auch mit den schwarzen Locken des Bühnen-Björns arrangieren.

Auf jeden Fall erwies sich das Publikum als textsicher und ersetzte auf diese Weise auch den Kinderchor in „I have a dream“. Danach kamen die Zuschauer nicht mehr zum Sitzen, ob nun bei „Dancing Queen“, „Honey, Honey“ oder „Super Trouper“ – das Publikum schwelgte im glückseligen Diskofieber der 70er und 80er-Jahre. Zum Showende erfüllte die Band dann gern die lautstarken Bitten nach Zugaben mit einem Medley der bekanntesten Titel und einem an ABBA gerichteten „Thank you for the Music“.

Passend zum Abend hätten sich die Zuschauer bestimmt auch über ABBA’s „Happy New Year“ gefreut, aber das konnte ja dann in der heimischen Disko um Mitternacht nachgeholt werden. Insgesamt war es ein musikalisch gelungener Jahresausklang – und das nicht nur für die Fans der vier Schweden.

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