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radweg kommt : Ministerium gibt grünes Licht für Radweg an K 92

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Land übernimmt knapp 1,4 Millionen Euro des 2,3 Millionen Euro teuren Projekts. Baubeginn erfolgt noch in diesem Jahr.

Lindau | LINDAU Eine gute Nachricht aus dem Verkehrsministerium erreichte gestern den Bürgermeister der Gemeinde Lindau, Jens Krabbenhöft (CDU). Das Land gab grünes Licht, den bestehenden Radweg zwischen der Gemeinde Schinkel und dem Ortsteil Großkönigsförde fortzuführen.

Noch in diesem Jahr soll ein Radweg zwischen den Ortsteilen Großkönigsförde und Revensdorf gebaut werden. Verkehrsminister Reinhard Meyer gab gestern einem Antrag des Amtes Dänischer Wohld statt, den zum Teil bereits vorhandenen Radweg auf voller Länge von 8,4 Kilometern auszubauen.

Die Gesamtkosten des Projekts in Höhe von knapp 2,3 Millionen Euro werden vom Land mit knapp 1,4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „kommunaler Straßenbau“ bezuschusst. Die Differenz tragen der Kreis Rendsburg-Eckernförde und die Gemeinde.

„Damit erweitern wir in einer touristisch interessanten Region unser Radwegenetz um ein weiteres Stück und tragen damit nicht nur zu mehr Verkehrssicherheit, sondern auch zu einem Stück mehr Lebensqualität in der Region bei“, sagte Meyer.

Auch Bürgermeister Jens Krabbenhöft (CDU) zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Nachdem wir mit den Grundstückseigentümern gute Gespräche geführt haben, haben wir auf diese Freigabe nur gewartet“, sagte der Bürgermeister auf Nachfrage unserer Zeitung.

Der zwei Meter breite Radweg wird in Asphalt-Bauweise an der Kreisstraße 92 errichtet, die als regionale Querverbindung von der Landesstraße 44 bei Revensdorf südwestlich nach Königsförde und von dort über Schinkel weiter Richtung Nord-Ostsee-Kanalfähre Landwehr verläuft.

In den vergangenen Jahren hatten mit Unterstützung des Landes bereits Teilabschnitte des Radwegs gebaut werden können, etwa 1,2 Kilometer zwischen Landwehr und Schinkel sowie 2,5 Kilometer zwischen Schinkel und Groß Königsförde. Das noch fehlende Stück bis nach Revensdorf hat eine Länge von 4,7 Kilometern.

Zuständig für die Umsetzung des Bauvorhabens in Zusammenarbeit mit der Rendsburger Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) ist die Gemeinde Lindau. „Ich bin optimistisch, dass das noch fehlende Stück bis nach Revensdorf im Herbst fertig wird“, schätzte Jens Krabbenhöft den zeitlichen Aufwand des Projektes ein.

Die Strecke von Landwehr über Schinkel nach Revensdorf ist wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und ihrer kurvigen Streckenführung besonders bei Motorradfahrern beliebt. Radler haben sich nicht nur aus diesem Grund schon lange eine Ausweichmöglichkeit gewünscht.





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