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FHVD : Ministerin vereidigt 61 neue Finanzanwärter

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Feierliche Verteidigung der neuen Finanzanwärter an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD).

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2015 | 05:36 Uhr

Altenholz | „Das Studium wird Sie fordern. Machen Sie mit, seien Sie engagiert“, forderte Professor Dr. Josef Konrad Rogosch, Präsident der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) in Altenholz, die 61 Finanzanwärter des diesjährigen Jahrgangs anlässlich ihrer gestrigen Vereidigung durch Finanzministerin Monika Heinold auf.

Die Altersspanne der Studierenden reicht vom 18-jährigen Abiturienten bis hin zu berufserfahrenen Kollegen im Alter von Ende 30, die sich in ihrer beruflichen Laufbahn für das Studium besonders qualifiziert haben. Überwiegend sind es aber die frisch von der Schule Gekommenen, so wie der 18-jährige Constantin Westphal, dessen Mutter ebenfalls Beamtin ist und der sich zeitig informiert hatte, welche Möglichkeiten sich ihm in diesem Bereich bieten. Weil er sich für das Thema interessiert, fiel die Wahl auf die Steuerverwaltung und die duale Ausbildung, die neben dem Studium auch praktische Abschnitte in den Finanzämtern beinhaltet.

Ziel der Studierenden ist das in Verwaltung und Wirtschaft hoch angesehene Diplom zum Finanzwirt – ein Abschluss, der den Absolventen viele Türen öffnet. Dass hierzu ein „umfangreiches Schulprogramm zu absolvieren ist“, stellte Rogosch klar. Wolfgang Liethmann, Dekan des Fachbereichs Steuerverwaltung der FHVD, zeigte den Neulingen auf, was in den nächsten drei Jahren auf sie zukommt und betonte, dass von den 61 Studierenden – neben 57 Landesbediensteten sind auch vier Bundesbedienstete vom Bundeszentralamt für Steuern in Bonn mit von der Partie – für das Gehalt, das sie beziehen, volle Einsatzbereitschaft gefordert wird. „Es wird viel Unbekanntes auf Sie zukommen, aber wir werden dafür sorgen, dass der Groschen bei Ihnen fällt“, zeigte sich Liethmann zuversichtlich.

Finanzministerin Monika Heinold beglückwünschte die Studierenden dazu, dass sie es geschafft haben, einen der begehrten Ausbildungsplätze zu erhalten, denn insgesamt hatten sich 568 Personen beworben. „Wir brauchen Sie als hoch qualifizierte Nachwuchskräfte, als Impulsgeber, die motiviert und mit frischen Ideen ins Berufsleben starten. Sie alle werden in den Finanzämtern schon mit Vorfreude erwartet“, so Heinold, die betonte, dass die Finanzverwaltung als Arbeitgeber gut aufgestellt sei, wobei sie auch auf die flexiblen Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung verwies, die es ermöglichen, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Bevor die Studierenden vor der Ministerin ihren Eid ablegten, mit dem sie bekräftigten, ihre Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, das Grundgesetz, die Landesverfassung und die Gesetze zu wahren sowie Gerechtigkeit gegenüber jedermann zu üben, gab Heinold ihnen hinsichtlich der Komplexität des Steuerrechts einen Rat mit auf den Weg: „Wichtig ist, dass man den Menschen komplizierte Zusammenhänge und Regeln erklärt. Und da werden auch Sie künftig gefragt sein“. Die Erklärungen dürften den Anwärtern nach dem anspruchsvollen Studium sicher nicht allzu schwer fallen.

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