Segeln : Michael Meier siegt auf dem Wittensee

Der Duiburger Michael Meier fuhr seinen Konkurrenten auf dem Wittensee davon. Sein Vorteil war der gewohnt schwache Wind.
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Der Duiburger Michael Meier fuhr seinen Konkurrenten auf dem Wittensee davon. Sein Vorteil war der gewohnt schwache Wind.

Der Gewinner beim Optimeeting auf dem Wittensee stand schon nach drei von fünf Wettfahrten fest. Die letzte beiden Durchgänge wurden wegen fehlendem Wind abgesagt.

shz.de von
09. Juli 2015, 06:00 Uhr

Wittensee | Gute Bedingungen für Anfänger, schwere Kost für die Starkwind-Cracks aus der Opti-Szene, so lässt sich der Verlauf von drei Wettfahrten auf dem Wittensee beim Optimeeting zusammenfassen.

Steht der Wittensee im Regelfall für gute Segelbedingungen, war für die 84 Teilnehmer in den beiden Optiklasse A und B lediglich der erste Tag bei gerade einmal zwei Windstärken nutzbar, während sich der See tags darauf als glatter Spiegel darstellte. „Es bestand wenig Hoffnung, dass es noch Wind gibt, so haben wir die Segler schweren Herzens nach Hause geschickt“, berichtet Organisatorin Carmen Holste vom WSCW. Immerhin reichten die drei von ursprünglich geplanten fünf Wettfahrten noch für die Rangliste, so dass die Anreise von weiter entfernt beheimateten Seglern nicht ganz vergebens war. Schaffte es Joram Flaig vom SCE in der A-Gruppierung bei der ersten Wettfahrt noch auf Position eins, konnte er die Platzierung im späteren Verlauf nicht mehr halten. Zwar mit Punktgleichstand zu Ole Schweckendiek vom KYC, aber mit dem besseren Teilergebnis konnte Michael Meier vom Duisburger Yacht-Club in der Opti A-Wertung das Endergebnis mit acht Punkten für sich entscheiden.

Wenig Möglichkeiten hatten die Segler, individuelle Fähigkeiten zu entfalten. So zog sich das Teilnehmerfeld zwar auf den Kreuzkursen auseinander, traf aber an den Bahnmarken meist zeitglich wieder zusammen, was zu lautstarken „Raum“-Forderung führte, die aber wegen gegenseitigen Behinderungen nicht alle erfüllt werden konnten. Auf dem anschließenden Raum- und Vorwindkursen bestand so gut wie keine Möglichkeit, sich ab zusetzen. Einer, der es zumindest bei der B-Gruppierung geschafft hatte, war der Kieler Per Christoffer Schwall, mit zwei ersten und einem fünften Platz, ließ er den Zweitplatzierten um sechs Punkte hinter sich. Bester SCE-Segler war auf Position sechs Iver Anton Fromm.

Sonderpreise erhielten John F. Wolff (Jahrgang 2008) vom LRV als jüngster Teilnehmer und Anton Tadeus Tappmeyer (SCE), der die meisten Bereinigungskringel gefahren hatte.

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