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Rallye für Hunde in den Hüttener Bergen : Mensch und Hunde als Rallye-Partner

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Zweite Hunderallye in den Hüttener Bergen / Rund 80 Teams am Start / Erstmal Grauschnauzer-Parcours für ältere Tiere

Ascheffel | Das Team Mensch und Hund stand im Mittelpunkt der zweiten Naterra-Hunderallye Hüttener Berge im Wald Silberbergen und an der Globetrotter Lodge auf dem Aschberg. Rund 80 Teams gingen an den Start und versuchten sich an den verschiedenen Aufgaben. Dabei konnten sie sich entscheiden, ob sie auf eine knapp drei Kilometer lange Strecke durch den Wald mit verschiedenen Aufgaben gingen oder sich an einem etwas leichteren Parcours versuchten, der für weniger sportliche oder ältere Hunde sowie Vierbeiner mit Handicap gedacht war. Diesen Parcours gab es in diesem Jahr zum ersten Mal und er wurde gut angenommen. Knapp 20 Teams stellten sich den Aufgaben wie der Spielmaschine, an der die Vierbeiner ausprobieren konnten, wie sie an Leckerlis herankamen, die in Gefäßen steckten, heran. An einer weiteren Station mussten die Hunde durch einen Bilderrahmen steigen.

Bei der ersten Rallye im vergangenen Jahr sei sie oft angesprochen worden, dass Hundehalter gerne mit ihren Tieren  an den Start gegangen wären, aber ihre Hunde für den langen Parcours durch den Wald zu alt seien, berichtete   Viktoria Herms. Die Umwelt- und Naturerlebnispädagogin veranstaltete die Hunderallye zusammen mit ihren Helfern. „Es geht um stressfreies Training“, erläuterte sie. Bei den Stationen war Teamarbeit und Kommunikation gefragt, wenn es beispielsweise im Wald darum ging, auf einer Slackline über einen gedachten Abgrund zu balancieren  und dabei den Hund an der Leine zu führen oder mit ihm einen imaginären Sumpf mithilfe von Hula-Hoop-Reifen zu überqueren. Damit die Teilnehmer sich nicht unter Druck setzten und da schlechte Noten bekanntlich Frust erzeugen, beurteilten die Hundehalter ihre Leistungen selbst. „Auf diese Weise hat jeder die Möglichkeit, selbst darüber nachzudenken, wie gut sein Team ist“, so Herms.

Bei der Hunderallye seien „schöne Sachen für den Hundehalter und fürs Tier“ dabei, sagte Silke Ernstmeyer-Gronau, nachdem sie mit ihrer Hündin Line die lange Strecke bewältigt hatte. „Line will gefordert werden. Sie hat Spaß daran und braucht Abwechslung“, sagte die Eckernförderin, die mit ihrer Hündin zum ersten Mal an der Rallye teilnahm. Ihr gefiel es: „Die Intelligenz der Hunde muss angesprochen werden.“ Zudem würden die Aufgaben Vertrauen und Nähe schaffen.

Dass die Bindung zwischen Zwei- und Vierbeinern durch das gemeinsame Meistern der Herausforderungen verbessert wird, meinte auch Finja Leichtfuß. „Das braucht man auch im Alltag“, war sie sich sicher. Die Eckernförderin ging zusammen mit Tom Seemann und den Hunden Sunny und Bino an den Start. „Eine super Aktion für die Hunde“, zog sie ein Fazit. Auch Viktoria Herms war zufrieden. Im nächsten Jahr soll die Hunderallye erneut stattfinden, kündigte sie an.

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