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Handball-Oberliga : Meister gibt sich keine Blöße – und verzichtet auf den Aufstieg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Vor der gelungenen Meisterfeier mühte sich der TSV Altenholz als Meister der Handball-Oberliga vor 150 Zuschauern zu einem mühsamen Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht Gut Heil Lübeck II.

Rundherum zufrieden ist der Altenholzer Trainer Hauke Scharff mit dem letzten Heimspiel seiner Mannschaft in der Handball-Oberliga der Frauen: „Es war eine tolle Veranstaltung. Der Rahmen für die Feierlichkeiten stimmte. Es war eine gelungene Meisterehrung.“ Rund 150 Zuschauer hatten beim 26:22 gegen Gut Heil Lübeck 76 den Weg in die Halle gefunden und feierten anschließend zusammen mit den Spielerinnen. Das letzte Heimspiel gegen das Schlusslicht war allerdings keine Offenbarung.

„Da alle Entscheidungen gefallen waren, fehlte meiner Mannschaft der letzte Biss“, berichtet Scharff. „Meine Spielerinnen haben nur das Nötigste getan.“ Das Spiel plätscherte 50 Minuten nur so dahin. Erst in den letzten zehn Minuten riss sich der Meister noch einmal zusammen. „Wir haben dann eigentlich mehr mit Routine als mit spielerischer Klasse die Begegnung doch noch für uns entschieden“, sagt Scharff.

Am Rande der Meisterschaftsfeierlichkeiten wurde auch bekannt, wie es beim TSV Altenholz weiter geht. „Da wir bisher nicht wissen, in welcher Form die 3. Liga in der kommenden Saison spielen wird, haben wir uns entschlossen, auf den Aufstieg zu verzichten“, spricht der Altenholzer Trainer aber auch darüber seine Verwunderung aus, dass die Vereine vom Deutschen Handball Bund bisher darüber im Unklaren gelassen worden sind, wie der künftige Modus für die 3. Liga der Frauen aussehen wird. Im Gespräch sind wie bisher vier Staffeln oder alternativ sechs Staffeln mit weniger Teams.

TSV Altenholz: Albrecht, Gutau – Haase (5), Hauschild (4), Detlefsen (2), Most (6/3), Breitfeld (1), Selmer (1), Bock (2), Breuer (1), Tonn (4), Thiesen.

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