Amtsausschuss Hüttener Berge : Mehr Stimmen für die Großen

Keine Noten: Die neue Stimmverteilung im Amtsausschuss wird durch die Zahlen auf den grünen Stimmkarten sichtbar. Amtsdirektor Andreas Betz (Mi.) musste bei den Wahlen nicht lange nachzählen.
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Keine Noten: Die neue Stimmverteilung im Amtsausschuss wird durch die Zahlen auf den grünen Stimmkarten sichtbar. Amtsdirektor Andreas Betz (Mi.) musste bei den Wahlen nicht lange nachzählen.

Neue Amtsordnung tritt in Kraft: Einwohnerzahl wird stärker gewichtet / Gero Neidlinger bleibt Amtsvorsteher

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07. Juli 2018, 06:59 Uhr

Ascheffel | Mehr „Macht“ für die Großen: Nach der neuen Amtsordnung, die bereits 2016 vom Landtag beschlossen wurde und nach der Kommunalwahl in Kraft trat, wird die Einwohnerzahl der Gemeinden stärker gewichtet, weil man die größeren Gemeinden in den Amtsausschüssen unterrepräsentiert sah. Bisher entsendet eine amtsangehörige Gemeinde für jede angefangenen 1000 Einwohner einen Vertreter in den Amtsausschuss. Je angefangene 250 Einwohner erhält ein Ort nun eine Stimme, die aufgeteilt werden. Bisher gab es 23 gleichberechtigte Vertreter.

Die Gemeinde Owschlag hat im neuen Amtsausschuss 15 Stimmen. Bürgermeister Stephan Lübbers hat sechs Stimmen, die drei anderen Vertreter jeweils drei. Ascheffel hat sieben Stimmen, Bürgermeister Jörg Harder vier, seine Kollegin Dr. Telse Stoy drei. (s. Infokasten) Nur je eine Stimmen haben Klein Wittensee, Hütten und Neu Duvenstedt. Das führt dazu, dass es insgesamt 64 Stimmen im neuen Gremium gibt. Hand heben und einfach Zählen war gestern. Somit bestimmten bei den zahlreichen Wahlen auf der konstituierenden Sitzung am Donnerstagabend grüne Stimmkarten das Bild im neuen Amtsausschuss.

Ohne großen Zählaufwand wurde auf der Sitzung Gero Neidlinger als Amtsvorsteher einstimmig wieder gewählt. Die Stellvertreter des Borgstedters sind Peter Vogel (Owschlag) und Gerhard Guthardt (Brekendorf). Zu den Stellvertretern von Amtsdirektor Andreas Betz wurden Ole Bening (Holzbunge) und Detlef Kroll (Ahlefeld-Bistensee)gewählt. Vorsitzender des Hauptausschusses ist ebenfalls Detlef Kroll.

Nach seiner Wahl blickt Gero Neidlinger auf die großen Projekte, die der Amtsausschuss mit zumeist einstimmigen Beschlüssen umgesetzt hat. Er erinnerte an die Flüchtlingskrise und wie das Amt die Betreuung und Integration der Menschen vorbildhaft angepackt habe. Dank einer gestiegenen Steuerkraft und einem Konsolidierungskurs stünde das Amt finanziell gut da. Der Breitbandausbau, die digitale Agenda und die Zusammenlegung der Verwaltung an einem Standort seien Herausforderungen der Zukunft.

Zu Beginn der Sitzung in der Globetrotter Lodge dankte Gero Neidlinger Werner Wedemeyer, der lange Jahre Schiedsmann im Bezirk Hütten gewesen ist, nun seinen Wohnsitz außerhalb des Amtes verlegt und das Ehrenamt niederlegt. Neidlinger würdigte Wedemeyer als einen Kümmerer, dem die Bürger am Herzen liegen. Der Ahlefeld-Bistenseer gehörte auch der Arbeitsgemeinschaft Tourismus im Amt an.

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