CDU : Mehr Blumen und mehr Pflege

Mehr Blumen und mehr bunte Tupfer für den Bürgerpark: Perdita Schaarschmidt, Katharina Heldt und Rainer Bruns.
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Mehr Blumen und mehr bunte Tupfer für den Bürgerpark: Perdita Schaarschmidt, Katharina Heldt und Rainer Bruns.

Die CDU-Fraktion ist mit dem Pflegezustand und dem Erscheinungsbild des Bürgerparks unzufrieden und fordert eine Kurskorrektur.

shz.de von
18. Juli 2015, 05:28 Uhr

Eckernförde | Die CDU-Fraktion hat sich gestern bei einem Ortstermin für eine Aufwertung des Bürgerparks stark gemacht. Dabei soll das naturnahe Pflegekonzept keineswegs gekippt werden. Allerdings würde die CDU gerne die Eingangsbereiche des Parks sowie weitere Teilfläche durch blühende heimische Pflanzen wie beispielsweise auf der vom Pflanzenexperten Rüdiger Ziegler angelegten Verkehrsinsel in der Falkestraße (wir berichteten, siehe EZ v. 17. Juli) aufgewertet sehen. Insgesamt mache der Bürgerpark derzeit „einen trostlosen Eindruck“, sagte Perdita Schaarschmidt. Darauf seien Ratsmitglieder von Einheimischen und Gästen angesprochen worden. Abhilfe könne unter anderem dadurch geschaffen werden, das „pflegeleichte Blumen, die zu verschiedenen Zeiten blühen“, ausgesät werden.

Fraktionsvorsitzende Katharina Heldt sowie die Ratsmitglieder Rainer Bruns und Perdita Schaarschmidt betonten ausdrücklich, nichts gegen eine naturnahe, ökologisch ausgerichtete Parkpflege zu haben. Sie müsse allerdings auch umgesetzt werden und dürfe sich nicht in einer Reduzierung des Mähzyklus von zweimal pro Jahr erschöpfen. „Es muss schon ein wenig mehr passieren“, sagte Perdita Schaarschmidt. Das Gesamtkonzept sei zu überdenken. Das gelte auch für den Randstreifen an der B 76 am Ortsausgang in Höhe Südstrand. „Das ist nicht das Gelbe vom Ei. Es sieht aus wie gewollt, aber nicht gekonnt.“ Sie vermisst „einen roten Faden“, der sich durch das städtische Grünpflegekonzept zieht. Eckernförde sei einst für seine Blüten- und Blumenpracht von allen Seiten gelobt worden, das habe sich nachteilig verändert.

Rainer Bruns und Katharina Heldt wiesen darauf hin, dass das am 2. September 2014 im Umweltausschuss gegen die vier Stimmen der CDU beschlossene Pflegekonzept deutlich umfassender sei als das, was sich derzeit im Bürgerpark abspielt. „Naturbelassen muss nicht ungepflegt heißen“, sagt Bruns. Von einer Stärkung der Artenvielfalt, der Verbesserung der Nahrungsvielfalt für Bienen und Falter, einer Verbindung von Naturschutz und Erholung und der Ansiedlung heimischer Pflanzenarten in Naturerlebnisräumen sei jedenfalls nichts zu spüren, so die drei CDU-Vertreter. Umgesetzt worden seien lediglich eine Reduktion der Schnittfrequenz sowie die Anlage eines neuen Weges mit Bänken und Lampen. „Man hätte doch schon im Herbst anfangen können, für ein besseres Erscheinungsbild im Bürgerpark zu sorgen“, erklärte die Fraktionsvorsitzende.

Mit dem Ziel, das Erscheinungsbild des Bürgerparks zu verbessern, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und für mehr belebende Blumenbeete in den Eingangsbereichen und vor der östlichen Grundstücksmauer zu sorgen, wird die CDU einen Antrag in den nächsten Umweltausschuss am 17. September einbringen.

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