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Hallenfussball : Masters: Belohnung für die starke Altenholzer Hinserie

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz gehört heute zum erlesenen Feld der acht Mannschaften, die sich beim Hallenmasters vor über 8000 Zuschauer messen. Die Randkieler dürfen auf Unterstützung von den Rängen hoffen.

Als zuletzt eine Mannschaft aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde am Fußball-Hallenmasters in Kiel teilnahm, wurde es ein Fußballfest. Der Eckernförder SV konnte sich als absoluter Außenseiter am 16. Januar 2010 bis ins Endspiel vorkämpfen und unterlag dort erst Holstein Kiel. Morgen kommt es in der Kieler Arena ab 18 Uhr erneut zum großen Hallenspaß in Schleswig-Holstein. Diesmal mit dabei: Der TSV Altenholz als SH-Liga-Fünfter. „Dabei sein ist alles“, sagt Trainer Harry Witt, der weiß: „Für die Jungs ist das natürlich ein Highlight.“

Die Altenholzer gehen als Außenseiter zusammen mit dem Preetzer TSV in der Gruppa A an den Start. Dort warten mit dem 3. Ligisten Holstein Kiel, bisher sechs Mal beim Masters erfolgreich, und dem Regionalligisten ETSV Weiche Flensburg richtige Kracher. Die Flensburger bewiesen gerade erst am Mittwoch beim Sparda-Bank-Hallen-Cup, dass mit ihnen zu rechnen ist. „Aber auch die andere Gruppe ist mit Eichede, Neumünster und Lübeck stark besetzt“, weiß Witt. Ihm und seiner Mannschaft geht es darum, „das ein oder andere Ausrufezeichen zu setzen.“

Die Randkieler werden auch nicht alleine in der Halle sein. Unterstützung von den Zuschauerrängen ist ihnen sicher. Witt: „Ich weiß, dass auch die ein oder andere Karte nach Altenholz gegangen ist.“ Und die Fans dürfen sich gute Auftritte versprechen, denn in den beiden Hallenturnieren in Flintbek und Eutin, konnten die Altenholzer einmal als Sieger und einmal als Zweiter durchaus überzeugen. „Wir haben gute Hallenspieler dabei“, sagt Witt, der die sportliche Leitung an der Bande in der Halle seinem Co-Trainer Stefan Büning überlässt. „Vielleicht schaue ich mir die Spiele sogar von der Tribüne an.“ Doch auch dort hat der Coach eine wichtige Aufgabe vor sich: Kontaktpflege. Das einzige, was den Altenholzer Coach etwas betrübt, ist, dass er nur 12 Spieler für das Turnier melden kann. „Natürlich hätten es sich alle verdient, denn wir sehen das Masters vor allem als Belohnung für unsere gute Hinrunde an“, sagt Witt.

Im Training am Donnerstag verletzte sich Paul Camps leicht, hinter seinem Einsatz steht ein größeres Fragezeichen. „Das ist wirklich schade, denn Paul ist mit seiner Technik ein absoluter Hallencrack“, sagt Witt. Zudem fehlt Steffen Bruhn. „Ich wünsche mir, dass wir diese Spiele nach Möglichkeit genießen können. Wir wollen es den großen Favoriten jedenfalls nicht zu einfach machen“, so Witt.

Der Altenholzer Masters-Kader: Özdemir, Albrecht – Stahl, Jensen, M. Ceynowa, Kastner, Kalma, Milbradt, Meshekrani, Joswig, P. Bruhn, Camps (?).

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erstellt am 10.Jan.2014 | 17:38 Uhr

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