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Maschinenhaus feiert mit einer Ausstellung 100-jähriges Jubiläum

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erstellt am 16.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Eckernförde | Auf den ersten Blick kann man nicht erahnen, was sich in dem Maschinenhaus der Stadtwerke neben den großen Motoren noch befindet. Erst wenn man den Raum betritt, erkennt man neben dem Dieselmotor künstlerische Werke, die auf einer Galerie präsentiert werden.

Es ist eine ungewöhnliche Ausstellung, die morgen in der "Galerie des Maschinenhauses" um 15 Uhr beginnt. Der Kunst- und Kulturverein Eckernförde hat mit elf Mitgliedern und dazugekommenen Musikern eine Ausstellung initiiert, in der es darum geht, die Kunst in Zusammenarbeit mit der Technik und der Arbeitswelt darzustellen.

"Kunst zielt nicht mehr nur darauf ab, das Schöne, Vollkommene herauszustellen, sondern Sichtweisen auf unsere Existenz zu finden, darzustellen oder anzuregen, die bisher nicht selbstverständlich gewesen sind." Ein Zitat von Christoph Stender, das das Motto der Ausstellung gut zusammenfasse, so Anke Häußler. Die zweite Vorsitzende des Vereins möchte aufzeigen, dass die Kunst die Sichtweisen der Menschen verändere und nicht mehr nur das Schöne darstelle.

Zusammen mit den Künstlern, Musikern und mit Unterstützung der Stadtwerke soll die Ausstellung "100 Jahre Maschinenhaus" verdeutlichen, dass die Kunst sich immer mehr mit der Technik und der Arbeitswelt verbinde.

Die ausstellenden Künstler haben sich der Aufgabe angenommen, ein Werk zu schaffen, was dem Motto gerecht wird. Unter anderem wird es eine Klang-Collage von Thomas Haloschan (Leonhard- Cohen-Cover) und zwei Kompositionen von Gerald Eckert und Beatrix Wagner (Neue Musik) geben. Auch Leonie Kennedy (Gesang) wird ihre Stimme in Bezug zu den Maschinen setzen.

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