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Tourismuszahlen : Marketing übers Netz ausbauen und entwickeln

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Von mehr Übernachtungen und Buchungen über die Ostseefjord Schlei GmbH für die Region Schwansen berichteten Ostseefjordschlei GmbH Geschäftsführer Max Triphaus und OFS-Marketingleiter Harald Pohl im Damper Tourismusausschuss.

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erstellt am 06.Sep.2013 | 06:00 Uhr

Die Zahl der Übernachtungen in der Region Schwansen mit der Touristinfo in Waabs im Zentrum stieg gegenüber 2012 deutlich an. So konnte Max Triphaus, Geschäftsführer der Ostseefjord Schlei GmbH und Betreiber der Touristinfo im Damper Tourismusausschuss von 10 106 Übernachtungen von Januar bis August 2013 berichten. Im gleichen Zeitraum 2012 waren es 7588.

Auf Einladung des Ausschussvorsitzenden Uwe Wichert (ABD) nutzten Triphaus und Marketingleiter Harald Pohl die Chance und gaben einen Überblick über die Tourismusentwicklung in der Region. So sei die Bedeutung des Internets als Marketinginstrument und als Medium zur Buchung immer wertvoller. Über den Standort Waabs werden 73 Vermieter mit 129 Objekten vermittelt. Von Januar bis August wurden in 2012 47 096 Übernachtungen, im selben Zeitraum 2013 49 275 Übernachtungen über alle Vermittlungsstellen der OFS in der Region vermittelt.

Verstärktes Augenmerk wollen Triphaus und Pohl auf die Ausweitung der Themenangebote legen. So sollen speziell zu den Themen „Ferien auf dem Bauernhof“, „Genuss am Kamin“ oder „Wohnen unter Reetdach“ Angebote und Pauschalen entwickelt werden. Schon vorhandene Themen wie Urlaub mit Hund und Angeln sollen ebenso optimiert werden. „Bei den Themenangeboten gibt es noch viel Potenzial“, so Triphaus. Wertvollstes Thema bleibt der Strand.

Insgesamt soll das Marketing unter dem Tenor – Entschleunigung – laufen. Damit gelinge auch eine deutliche Abgrenzung zu anderen Urlaubsregionen an der Ostsee, so der OFS-Geschäftsführer. Unter dem Motto „Wir schenken Zeit...“ sollen Gäste die vielen Naturangebote in der Region erleben.

Rund 40 000 Euro mehr für das Marketing verspricht sich die OFS-Geschäftsführung durch den Austritt aus der OHT (Ostholstein Tourismusagentur) zum Ende des Jahres 2013. Man habe die Vorwürfe ernst genommen, dass die OHT zu sehr die weiter östlich liegenden Tourismuszentren vertrete. Die bisher zur OHT geflossen Beiträge sollen nun ins Marketing fließen. Denkbar sei es, dass man in wenigen Jahren wieder in die OHT gehe, so Triphaus, 2014 aber sicher nicht. Auf Messen werde man weniger aktiv sein, man sieht bessere Chancen in der Förderung der eigenen Marketingwege, vor allem über die ständig verbesserte Homepage, ergänzte Harald Pohl. Hinzu kommen die sozialen Netzwerke, über die die OFS besonders über F−acebook viele Kontakte pflegt und hinzugewinnt.

Zur Verbesserung der Eigenvermarktung sollen in Zusammenarbeit mit Hochschulen an einer Karte mit qualitativ wertvollen Wanderwegen gearbeitet werden. Zugleich soll eine Karte entstehen, auf der Gesundheitsangebote zusammen gefasst werden. Über Apps und Papierkarten sollen die Urlauber die Angebote nutzen können.

Als Zukunftsaufgabe bezeichnete Triphaus die Stabilisierung der OFS-Gesellschaft. Dazu gehöre auch die Aufnahme von Gesprächen mit den 2011 ausgetretenen Tourismusvereinen Geltinger Bucht und Kappeln. Eine feste Kooperation schwebe ihm schon vor, so der Geschäftsführer.

Zur Sicherung der Finanzlage der OFS betonte Triphaus, dass die Gesellschaft auch weiterhin auf die kommunale Unterstützung angewiesen sei. Darüber hinaus arbeite man an Möglichkeiten zur freiwilligen Beteiligung von Privaten und Firmen, deren Zuschüsse durch Gemeinden kofinanziert werden könnten. Die Idee eines Tourismusfonds werde angedacht. Als gelungenes Beispiel nannten die beiden OFS-Mitarbeiter die Aktionen gegen die mögliche Herabstufung der Schlei als Bundeswasserstraße (wir berichteten). Da hätten Unternehmen und öffentliche Einrichtungen gemeinsam Flagge gezeigt. In dem Zug dankte Triphaus der Gemeinde Damp für ihre Bereitschaft, als Gemeinde die Unterschriftenaktion zu unterstützen.

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