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Eckernförder Zeitung

11. Dezember 2017 | 12:47 Uhr

Mario di Rosa ist neuer Jugendtrainer

vom

Große Beteiligung am Fußballcamp des TSV Rieseby / Carsten Sell gibt die Leitung der Jugendsparte ab und nimmt eine Auszeit

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2013 | 04:59 Uhr

rieseby | Die Kappe tief ins Gesicht gezogen, begleitete Carsten Sell drei Tage lang seine letzte Fußballschule im TSV Rieseby. Fast zwanzig Kinder zwischen vier und zehn Jahren hatten sich dafür im Rahmen des Riesebyer Ferienspaßprogramms angemeldet. "Der Spaß steht natürlich in Vordergrund", erklärt Carsten Sell das Konzept.

Egal, ob Mitglied in der Fußballsparte oder Neuling, Feriengast oder Riesebyer Kind - das Angebot richte sich an alle, die Spaß an Bewegung und Gemeinschaft haben.

Zehn Jahre lang hatte Peter Heidt die Fußballschule geleitet und die Veranstaltung an Carsten Sell vor fünf Jahren übergeben.

Sell, selbst ein Riesebyer Jung, hatte das Fußballspielen im TSV Rieseby gelernt, war dann für Eckernförde und Neumünster in der Verbands- und Oberliga unterwegs, bis er schließlich als Jugendtrainer nach Rieseby zurück kam. Der Sport liegt ihm am Herzen; auch sein Sohn Marko ist ein begeisterter Kicker. Jetzt, mit 43 Jahren, zieht sich Carsten Sell aus der ersten Reihe der Trainer und Betreuer zurück, will sich Zeit für sich nehmen. Der Auftakt der Fußballschule war ein guter Anlass, ihn aus der aktiven Zeit zu verabschieden.

"Natürlich ist es immer schwer, sich von so einem kompetenten und engagierten Trainer zu verabschieden", unterstreicht TSV-Vorsitzer Gerhard Muhl die Leistungen von Carsten Sell. Ein kompetenter Nachfolge wurde aber bereits gefunden. Mario di Rosa sei ein Jugendtrainer, der mit viel persönlichem Engagement begeistere. Zusätzlich stünden ihm, neben Thomas Duppach und Andrea Rothe, Jugendliche als Co-Trainer zur Verfügung. Ein Konzept, das sich bewährt habe. "Die gereiften Jugendlichen, wie Marcel Stange, Jan-Phlipp Gröller, Matz Muhl und Finn-Niklas Rohte, haben eine große Vorbildfunktion für die kleinen Kicker", so Muhl " sie sprechen die gleiche Sprache und sind den Jüngsten persönliche sehr nahe." Außerdem verstünden sie selbst sehr viel vom Fußball.

An drei Tagen waren Marcel Stange, Jan-Philipp Gröller und Matz Muhl zur Stelle, um anzufeuern, aufzumuntern und sich um jeden Schützling ganz individuell zu kümmern. "Die machen einen richtig guten Job", befand auch Carsten Sell, der die Federführung seinem Nachfolger Mario di Rosa überließ. Dabei nahmen die, die Fußballerfahrung hatten, Rücksicht auf die, die zum ersten Mal dabei waren.

"Darum ist Fußball so ein toller Sport", so Gerhard Muhl. Kinder, oft auch Einzelkinder, haben heute so viele Optionen, sich zu beschäftigen. Fußball biete Gemeinschaft, Bewegung und fördere den Teamgeist. Diese Eigenschaften brauchten aber auch die Eltern die kleinen Stars, denn am Ende des Camps konnten die Lütten im Spiel gegen die Eltern zeigen, was sie gelernt hatten.

Und da ging es richtig zu Sache. Mit viel Ehrgeiz zogen auch die Großen ins Endspiel und gaben trotz der brütenden Hitze alles. Querpass, Rückpass und Angriff - alle hatten einen großen Spaß. Die Stärkung nach dem Spiel beim gemeinsamen Grillen rundete die dreitägige Fußballschule ab. Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist wahrscheinlich.

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