Maria Reichenberger kommt für Marlies Greifenberg

Zwei, die sich verstehen: Galeristin Marlies Greifenberg (l.) und Künstlerin Margit Buß während der Ausstellungseröffnung „Wenn Träume fliegen lernen“ am 30. November 2014 – Redner Björn Engholm.
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Zwei, die sich verstehen: Galeristin Marlies Greifenberg (l.) und Künstlerin Margit Buß während der Ausstellungseröffnung „Wenn Träume fliegen lernen“ am 30. November 2014 – Redner Björn Engholm.

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12. Januar 2018, 15:22 Uhr

Marlies Greifenberg verlässt in wenigen Wochen ihre „Galerie Carlshöhe“ und wird sich neuen Projekten widmen. Die Galerie selbst wird ebenfalls umgebaut und danach unter neuer Leitung von Maria Reichenberger als „Carls Art“ in der in Gründung befindlichen Stiftung Greifenberg ein neues künstlerisches Konzept verfolgen. Galeristin Reichenberger ist bereits seit dem 1. Januar als Kulturbeauftragte für die in Gründung befindliche Stiftung im Einsatz. Der künftige Kulturort „Carls Art“ wird keine reine Ausstellungsstätte mehr sein, sondern verstärkt einen Bildungsauftrag verfolgen und offen für Veranstaltungen unterschiedlichster Art sein. Höhepunkt 2018 ist dabei die Übernahme der Präsentation des Naturkundemuseums Berlin zum 100. Geburtstag von Naturfilmer Heinz Sielmann, die von Mai bis September auf Carlshöhe zu erleben sein wird. Ihre „Fotomenta“ in der Sehestedter Straße wird Maria Reichenberger nicht weiter betreiben, aber versuchen, der Fotografie auf Carlshöhe Raum zu geben.

Marlies Greifenberg, die ihre Galerie seit 2009 betreibt, hat alle Kunstinteressierten zu drei finalen Ausstellungen unter ihrer Leitung eingeladen. Dabei handelt es sich um Sonderveranstaltungen im Rahmen der laufenden Jubiläumsausstellung „25+“ des Künstlerbundes Rendsburg-Eckernförde e.V.

>Am Mittwoch, 17. Januar, um 18 Uhr wird Birgit-Martina Krämer aus „Sequenzen des Seins“, einer Biografie über die Malerin Larissa Strunova-Lübke, lesen.

>Am Mittwoch, 24. Januar, um 18 Uhr wird Volker Altenhof aus seinen Reisetagebüchern lesen. Werke von Larissa Strunova-Lübke wie auch von Volker Altenhof selbst sind dann in der Ausstellung zu sehen.

>Am Sonnabend, 3. Februar, um 17 Uhr werden Künstler des Künstlerbundes Gespräche über ihre Arbeiten führen. Danach lädt der Künstlerbund zum Künstlerfest ein. Am Sonntag, 4. Februar, besteht dann von 14 bis 17 Uhr letztmals die Gelegenheit, die Werke von „25+“ anzusehen.

„Carls Art“ wird nach einer Umbauphase im Frühjahr mit neuem Konzept eröffnen.


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