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Mammutprogramm von großer Qualität und Vielfalt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Stadt Eckernförde macht den November mit den „4 Langen Nächten“ zum großen Kulturmonat

von
erstellt am 12.Sep.2017 | 06:12 Uhr

„Der graue Monat wird zum kulturellen Highlight“ – auf diese Formel bringt Bürgermeister Jörg Sibbel die fünfte Auflage der städtischen Veranstaltungsreihe „4 Lange Nächte“. An den Sonnabenden 4., 11., 18. und 25. November hat die Kulturbeauftragte der Stadt und Entwicklerin dieses einzigartigen Kultur-Formats, Andrea Stephan, zusammen mit den vielen beteiligten Künstlern und Veranstaltern insgesamt 60 Lesungen, Konzerte, Aufführungen, Ausstellungen und Aktionen auf die Beine gestellt. Ein auch qualitativ stark besetztes Mammutprogramm, das in dieser Woche in einigen öffentlichen Einrichtungen zur Mitnahme ausliegt und auch auf der Internetseite der Stadt www.eckernfoerde.de abrufbar ist. Bei den meisten Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Die November-Samstage gliedern sich in die Kategorien Theater & Tanz (4. November, 10 Veranstaltungen), Kunst (11., 22 Veranstaltungen), Literatur (18., 15 Veranstaltungen) und Musik (25., 13 Veranstaltungen). Andrea Stephan setzt dabei auf Bewährtes wie Flamenco mit den Los Balticos, Theater mit Improphil, die Carlshöher Künstlerkolonie, Claudia Piehls Musiktheater, Buslesungen mit Martin Klimach-Dreger und Pastor Dirk Homrighausen, Musik mit dem Quartett Soul Tango oder Chansons von Nora Blumenau. Jede Kategorie ist gespickt mit Hochkarätern, die Bandbreite ist enorm, die Kulturabende zeitlich vom frühen Nachmittag bis Mitternacht gestreckt, wobei Überschneidungen bei der Angebotsfülle nicht zu vermeiden sind.

Die Schüler des 12. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums führen am 4. November um 19 Uhr in der BBZ-Aula Fischerkoppel „Schillers sämtliche Werke“ in leicht gekürzter Fassung auf. Gilla Cremer ist am gleichen Abend um 20 Uhr in dem Charakterstück „Die Dinge meiner Eltern“ in der Stadthalle zu erleben und Sibylle Maria Dordel spielt im „Haus“ Frida Kahlo.

In Sachen Kunst sind am 11. November neben Carlshöhe auch die Galerie 66 (Zeichnungen und Texte von Holger Stein, am 18. November auch Texte und Zeichnungen von Holger Späth), das Museum (Künstlergespräch Rolf Reiner Maria Borchard), das Mitbürgerhaus (Hafen-Fotos von Sylvia Meisner-Zimmermann und Gänsebraten), die Fotomenta von Maria Reichenberger in der Sehestedter Straße (Fotografien zum Thema „Neuer Piktoialismus in der Fotografie), die BBS am Rathausmarkt (Tapeten, Servietten, Geschenkpapier), die Künstler-Werkstatt in der Gudewerdtstraße (Holz-Kunst) sowie als Ko-Anbieter für die Ausstellung rund um die Reisen des Gottorfer Gelehrten Adam Olearius, „Antlitz des Paradieses“, das Künstlerhaus und die Galerie Nemo dabei.

Literarisch geht’s am 18. November von „Komodig Eten und Drinken“ mit Christel Fries, Gunda Gey und Klaus-Dieter Tüxen im Domkrug bis zur Lesung „Sturmhöhe“ (Wuthering Heights) mit den Hörbuchsprechern Beate Rysopp und Wolfgang Berger in der Stadtbücherei. Dazwischen eine Vielzahl hochinteressanter Lesungen mit Ingeborg Tophinke, Melitta Roth, Peter Reimers und Julia Weber, den „BuchEckern“, Poetry Slam im „Haus“, Satire und Jazz mit Klaus Berger und den Bop Cats im Spieker, „Drei nach neun“ im Atelier Kowalke oder „Tod à la Provence“ von Andreas Heineke im OIC.

Musikalisch ist am 25. November das Akkordeonorchester am Start (16 Uhr, Stadthalle), Im Hotel Alte Fischereischule gibt es um 17 Uhr eine „Kubanische Nacht“ heißen Rhythmen und kubanischem Essen. Das „Klarinettentrio Schmuck“ gastiert in der Galerie 66 (17.30 Uhr, Von Klassik bis Jazz), im OIC improvisieren Kay Kankowski, Sven Zimmermann und Markus Zell, Cello pur ist ab 20 Uhr im Künstlerhaus zu hören, Peggy Sunday spielt im Spieker „Weltmusik“ und Jon Fleming Olsen („Ingo“ aus „Dittsche“) singt um 21 Uhr in der Galerie 66 solo über das Leben, die Liebe und so manches andere mehr. Das Finale der „4 Langen Nächte“ bestreitet die Eckernförder Rockband „Up & Down“ ab 21 Uhr im „Haus“.

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