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Eckernförder Zeitung

24. November 2017 | 12:32 Uhr

Magische 23 und höhere Schlagkraft

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 04.Apr.2014 | 18:28 Uhr

23 lautet die magische Zahl für die Fritz-Reuter-Schule. 23 Schüler mehr für eine Gemeinschaftsschule mit mindestens 240 Schülern, die sie ja nach dem neuen Schulgesetz werden muss, wenn sie als weiterführende Schule weiterexistieren will. Und das auch nur, wenn das Bildungsministerium den vom Schulamt in Rendsburg verhängten Aufnahmestopp für die 22 angemeldeten Fünftklässler wieder kassiert, denn sonst wird das Ende des weiterführenden Schulteils an der Fritz-Reuter-Schule schon ab dem nächsten Schuljahr eingeläutet.

Aber das kann sich in Eckernförde kaum einer vorstellen. Schulträger und Politik sind auf der Zinne, haben Bildungsministerin Wende angeschrieben, mit dem Staatssekretär gesprochen und jetzt auch in Person des CDU-Landtagsabgeordneten Daniel Günther eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Ob die Regierung die Einschätzung teilt, dass ein einmaliges Absinken der Schülerzahl unter die Mindestgrenze nicht automatisch zu einem dauerhaften Schülerrückgang führt und somit nicht zwingend zu einer Schulschließung führen muss, will der Fragesteller wissen. Die Antwort steht noch aus.

Die Entscheidung in Sachen Fritz-Reuter-Schule sollte nur schnell fallen. Sonst greift die Verunsicherung bei den Eltern noch weiter um sich und konterkariert die positiven Bestrebungen, auch diese (Brennpunkt-)Schule endlich in den baulichen und räumlichen Zustand zu versetzen, der dem Anspruch einer wirkungsvollen pädagogischen Arbeit auch gerecht wird.

Bei der Marine gehört der Strukturwandel zum täglichen Geschäft. Die Männer in Blau müssen schon starke Nerven haben, extrem flexibel und familiär gut geerdet sein, um den vielen Stellungswechseln noch etwas Positives abgewinnen zu können. Die Aufstellung des Kommandos Spezialkräfte Marine (KSM) und des Seebataillons für die Boardingkräfte, Minentaucher und Marineschutzkräfte in dieser Woche am Standort Eckernförde ist sowohl aus Sicht der Soldaten als auch der Stadt nur zu begrüßen.

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