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Übergangszeit nach der Kündigung : Luzifer tischt drei Monate in der Stadthalle auf

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ende des Jahres hören die Pächter des Stadthallenrestaurants auf. Das Lokal muss saniert und modernisiert werden. Die 70 bereits bis Ende März 2014 gebuchten Veranstaltungen im Lokal und in der Stadthalle sollen gastronomisch vom Luzifer versorgt werden.

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erstellt am 21.Dez.2013 | 06:03 Uhr

Das Restaurant und Café Luzifer im Rundsilo am Hafen wird sich in den nächsten drei Monaten bis Ende März 2014 um die gastronomische Versorgung der 70 angemeldeten Veranstaltungen in der Stadthalle (50) und im Stadthallenrestaurant (20) kümmern. Das haben der Geschäftsführer der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH, Stefan Borgmann, und Reiner „Lucy“ Wegner als geschäftsführender Gesellschafter der sieben Luzifer-Restaurants im Norden am vergangenen Mittwoch vereinbart. Mit dieser kurzfristigen Entscheidung soll die Durchführung der gebuchten Veranstaltungen in der Stadthalle und im Stadthallenrestaurant nach der Kündigung des Pachtvertrags mit den jetzigen Gastronomen zum 31. Dezember gesichert werden. Mit jedem einzelnen Vertragspartner sollen Gespräche geführt werden. Ziel ist es, die Durchführung möglichst aller 70 reservierten Veranstaltungen in der Übergangszeit zu gewährleisten. „Wir haben ein gut funktionierendes Team, fühlen uns am Standort Eckernförde wohl und springen gerne ein“, sagte der Luzifer-Chef.

Die Übernahme ist zunächst nur bis Ende März befristet und betrifft nur die Veranstaltungsgastronomie von Bridgenachmittag über Theaterabende bis hin zu Konzerten und Vereinsversammlungen. „Die Brigdedamen bleiben“, sagte Wegner, dessen rechte Hand, Store-Manager Marcel Lungershausen, als Ansprechpartner für die Kunden, Clubs und Veranstalter zur Verfügung steht.

Einen täglichen Gastronomiebetrieb im Stadthallenrestaurant wird das Luzifer allerdings nicht aufnehmen. Das könnte zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Denn Wegner hat sich wie acht Mitbewerber um in der Ausschreibung um die Pacht des Stadthallenrestaurants inklusive der Stadthallenversorgung beworben. Welcher Bewerber am Ende das Rennen macht, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Eine wichtige Rolle dürfte dabei auch spielen, welche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen 2014 durchgeführt werden sollen, wie es um eine Mitfinanzierung durch den Pächter aussieht und welches gastronomische Konzept überzeugt. Es werde eine erneute Ausschreibung geben, sagte Borgmann. Ein Verfahren, dass Wegner akzeptiert. Er geht allerdings davon aus, dass er sich – falls die Gastronomie in der Übergangsphase gut ankommt –, durch sein Engagement einen gewissen Bonus erarbeitet hat.

Die Lage des Stadthallenrestaurants sei „top“, eine Terrasse direkt am Meer unentbehrlich. Mit dem Luzifer auf Sylt und dem übernommenen Betrieb des Congress Centrums habe man bereits beste Erfahrungen gemacht: Nach dem Umbau habe es dort einen „großen Schub“ gegeben, Wegner berichtete von 250 Veranstaltungen pro Jahr vom Seniorenkreis über Harley-Treffen bis zu Tagungen und Konzerten. Eine ähnliche Entwicklung erwartet er auch nach der Frischzellenkur für die Stadthalle in Eckernförde mitsamt Restaurant. Die Besichtigung der Räumlichkeiten sei für ihn ein „Déjà-vu-Erlebnis gewesen – die Einrichtung und der energetischer Zustand hätten ihn stark an Sylt vor der Modernisierung erinnert.

Wegner setzt bei seinem Engagement auf die Leistungsstärke seiner Crew und Synergieeffekte beim Betrieb der beiden Lokale. Das Luzifer im denkmalgeschützten Rundsilo hat sich seit der Eröffnung 2008 etabliert. Geöffnet ist an 365 Tagen im Jahr. Das Restaurant verfügt über 250 Sitzplätze sowie 180 im Außenbereich.

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