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Reiten in Groß Wittensee und Haby : Lückenschluss für Reiterweg rund um Haby

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fünf Kilometer langer Reitweg ist freigegeben. Einsatz von Gemeinden,Vereinen und Landesforsten

von
erstellt am 10.Sep.2014 | 07:49 Uhr

Radfahrer, Wanderer und Reiter werden zufrieden sein, davon ist Klaus-Detlef Naeve überzeugt. Der Chef des Reiterhofes in Groß Wittensee hat gestern gemeinsam mit den Bürgermeistern Jochen Arp (Groß Wittensee) und Gesche Clasen (Haby) den rund fünf Kilometer langen Weg vom Groß Witteneer Schlaukweg über das Gehege Dornbrook, die Habyer Au und zurück zum Schlaukweg freigegeben. Rund 12 000 Euro wurden für das Projekt investiert. Geld dafür kam nicht nur aus den Gemeinden, sondern auch vom Naturparkverein Hüttener Berge, den Landesforsten und dem Wittenseer Reitverein. Die Hauptarbeit leistete jedoch Naeve selbst, der mit seinem Trecker den Weg für Pferd, Reiter und Radler bereitet hat. „Der Weg ist jetzt mit Halbschuhen begehbar“, betonte Naeve. Schlammlöcher wurden eingeebnet und Sturmschäden beseitigt. „Und alles im Einklang mit der Natur“, ergänzte Hans-Claus Schnack, Vorsitzender des Naturparkvereins. Habys Gemeindechefin Gesche Clasen wies darauf hin, dass der Abbau des Stacheldrahtzaunes und die Neuerrichtung eins Zaunes im Rahmen der Aktion „Sauberes Dorf“ von den Habyern in die Hand genommen wurde.

Etwa zwei Kilometer des Rundreitweges verlaufen durch den Wald, größtenteils durch die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten. Naeve lobte Revierförster Thomas Kahn, dem es in den vergangenen Jahren stets gelungen sei die Interessen des Naturschutzes und des Fremdenverkehrs zusammenzubringen. Kahn hätte sich insbesondere für das harmonische miteinander von Reitern und Spaziergängern eingesetzt. „Die Leute schimpfen über die Reiter, weil es keine Reiterwege gibt“, so Naeve.

Der neu angelegte Weg ist sowohl für Reiter als auch Wanderer angelegt worden, links gehen die Spaziergänger, rechts Pferd und Reiter. Naeves Dank galt auch den Landeigentümern für die sehr gute Kooperation bei der Bereitstellung von Flächen ihrer Koppeln, um den Weg zu verbreitern.

Ein hochkarätiges Duo hatten die Organisatoren für den kleinen Festakt im Wald engagiert. Der Generalmusikdirektor des Philharmonisches Orchesters Kiel, Georg Fritzsch, blies gemeinsam mit dem ehemaligen Opernposaunisten Joachim Schuster auf den Jagdhörnern einige Signale. Das letzte Stück „Zum Essen“ beendete den offiziellen Teil, Elke Naeve wartete schon mit hausgemachter Suppe.


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