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Tennis : Louisenlunder Tennisspieler straucheln beim letzten Saisonschritt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Landesliga-Meister SV Louisenlund verpasste in der Relegation in Niedersachsen mit dem Nordliga-Aufstieg die Krönung der Tennis-Saison.

shz.de von
erstellt am 25.Mär.2015 | 06:00 Uhr

Fleckeby | Die Tennisspieler des SV Louisenlund haben den Aufstieg in die Nordliga verpasst. „In einem Aufstiegsspiel auf diesem Niveau reichen normale, gute Leistungen nicht aus“, erklärt SVL-Spielertrainer Alexander Simon. „Da braucht man einen ganz starken Auftritt. Den hatten wir leider nicht. Meine Jungs haben gut gespielt, aber halt auch nicht mehr. Insofern geht der Aufstieg für Lilienthal auch voll in Ordnung.“ Simon war mächtig „angefressen“ ob der verpassten Chance, nach dem Landesliga-Titel die Saison mit der Rückkehr auf die Norddeutsche Tennisbühne zu krönen. Die Chance beim guten, aber keineswegs übermächtigen Vertreter aus Niedersachsen war der Coup durchaus gegeben.

Gleich in der ersten Einzelrunde erhofften sich die Louisenlunder einen positiven Schub für den weiteren Verlauf, mussten aber einen Dämpfer hinnehmen. Bane Jovanovic fand an Position zwei nach Krankheit und dem daraus resultierenden Trainingsrückstand nicht zu seiner Form und unterlag gegen Tim Richter in zwei Sätzen (3:6, 3:6). Sascha Möller indes hielt sein Einzel jederzeit offen, hatte aber ebenfalls nicht das bessere Ende auf seiner Seite. Nach ausgeglichenem Spiel verlor er den ersten Satz knapp im Tiebreak. Ein Break im zweiten Durchgang bedeutete mit 4:6 die Niederlage gegen Malte Oetken. Vor der zweiten Einzelrunde war für das Internatsteam nun nicht mehr viel Spielraum, zumal am Ende auch die Sätze und Spiele über den Ausgang der Partie entscheiden konnten. Jan Bollmann (3) schien ein Zeichen zu setzten. Er überrollte Patrick Velvewald in kurzer Zeit mit 6:1 und schien deutlich auf der Siegerstraße zu sein. Mit zunehmender Dauer jedoch konnte Bollmann sein Niveau nicht halten. Gleichzeitig steigerte sich sein Lilientahler Gegenüber zusehends. Nach 2:6 musste der Matchtiebreak entscheiden, in dem der Louisenlunder mit 6:10 den Kürzeren zog. Parallel hatte auch Björn Petersen das Glück nicht auf seiner Seite. Nach knappem 6:7 im ersten Satz, übernahm Gegner Mauro Piras immer deutlicher das Spiel und setzte sich klar mit 6:2 durch. Die Doppel waren damit bedeutungslos.

Der neue Nordligist verzichtete auf die Austragung, so dass die Simon-Truppe optisch noch zu einem 2:4 kam. Auch wenn am Ende der Saison der Frust über den verpassten Aufstieg vorherrscht, spielte die junge Truppe von der Schlei eine starke Saison. Kaum einer hatte nach der 2:4-Auftaktpleite am ersten Spieltag gegen Suchsdorf noch damit gerechnet, im März die Relegation zur Nordliga zu spielen.

M. Piras – B. Petersen 7:6, 6:2
Tim Richter – B. Jovanovic 6:3, 6:3
P. Velevewald – J. Bollmann 1:6, 6:2, 10:6
M. Oetken – S. Möller 7:6, 6:4

 

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