Aufatmen : Lösung für Hellas: Neuanfang in der Villa Romana

Freuen sich alle gemeinsam über die Lösung (v.l.): Die Gastronomen Spiridou, Lazaros und Dafne Kostas, Bürgermeister Carlo Ehrich, Architektin Silke Jepsen, Berater Lars Rosenstein, Besitzerin Edith Damlos und Hausverwalter Klaus Besteher.
Freuen sich alle gemeinsam über die Lösung (v.l.): Die Gastronomen Spiridou, Lazaros und Dafne Kostas, Bürgermeister Carlo Ehrich, Architektin Silke Jepsen, Berater Lars Rosenstein, Besitzerin Edith Damlos und Hausverwalter Klaus Besteher.

Gastronomiebetrieb der Brüder Lazaros und Spiridou Kostas bezieht nach Brand Feuer am Ostpreußenplatz 6

shz.de von
16. Januar 2015, 06:00 Uhr

Altenholz | Die Freude ist riesig: Ein neuer Standort für das griechische Restaurant Hellas ist gefunden. Der Gastronomiebetrieb der Brüder Lazaros und Spiridou Kostas, der im November mit dem Rest der Stifter Ladenzeile abgebrannt war (wir berichteten), zieht in die Räumlichkeiten der ehemaligen Villa Romana am Ostpreußenplatz 6. „Es ist superklasse. So viele Menschen haben uns geholfen“, erklärte Lazaros Kostas gestern glücklich.

Mehr als zwei Jahre hatte die Familie Damlos, der das Gebäude gehört, einen Nachfolger für die Gasträume gesucht. Im vergangenen Jahr war die Entscheidung gefallen, stattdessen drei Wohnungen im Erdgeschoss zu bauen und die zwei im Obergeschoss komplett zu sanieren. Die Umbauten hatten bereits begonnen, als der große Brand die Situation änderte. „Wir haben uns spontan umentschieden, weil die Not da war“, erklärte Martin Syring, Schwiegersohn von Edith Damlos, die noch auf der ehemaligen Hofstelle gewohnt hatte. „Es macht Sinn, dass hier wieder ein Gewerbe reinkommt. Herr Kostas hat viele neue Ideen für den Umbau eingebracht. Wir haben jetzt ein sehr gutes Gefühl, es stimmt auch zwischenmenschlich“, sagte er.

Beteiligt an der Lösung waren auch Klaus Besteher, Hausverwalter der Besitzer, und Lars Rosenstein, Freund und Berater der Familie Kostas – beide sehr aktiv im örtlichen Sportverein und damit regelmäßige Gäste in dem griechischen Restaurant. Beide sind sich einig: Auch der Gemeinde gilt großer Dank, so schnell und fast unbürokratisch sei die Realisierung vonstatten gegangen. Bürgermeister Carlo Ehrich ist überzeugt: „Über diese Lösung werden sich die Leute in diesem Ortsteil und darüber hinaus sehr freuen.“

Mit der Umsetzung der Baupläne ist die Architektin Silke Jepsen aus Kiel betraut. Für den Innenausbau ist die Familie Kostas zuständig. Auf 240 Quadratmetern werden sich rund 110 Plätze verteilen. Der Außenbereich wird vergrößert und bietet im Sommer Platz für weitere 50 Gäste. Der Pachtvertrag wurde auf zehn Jahre geschlossen. Nun hoffen alle auf eine Eröffnung des neuen „Hellas“ am 1. Mai.

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