zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

13. Dezember 2017 | 12:27 Uhr

Lob für Sanitärhaus für die Wohnmobilisten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 19.Sep.2013 | 06:08 Uhr

„Sehr erfreulich, wir haben nichts zu kritisieren“. Für den Gestaltungsbeirat um Sprecher Helmut Riemann war die städtebauliche und architektonische Welt im Falle des geplanten Sanitärhauses am Wohnmobilstellplatz Kakabellenweg nach dem turbulenten Auftakt rund um den Kaiserhof und Lindenhof wieder in Ordnung, wenngleich beide Projekte natürlich nicht miteinander verglichen werden können. „Ich bin ganz froh, dass es Sie gibt“, ließ der Eckernförder Architekt Eckhard Schmidt seine Kollegen aus dem Gestaltungsbeirat wissen. Der fachliche Diskurs bringe die Projekte voran, die Art der Diskussion sei zu begrüßen. Schmidt stellte anschließend sein geplantes Sanitärhaus vor, in dem Duschen, WCs, Koch- und Waschgelegenheiten, Gemeinschaftsräume, eine Terrasse und eine Müllsammelstelle eingerichtet werden sollen. Bauherr sind die Stadtwerke Eckernförde, die den Platz mit knapp 50 Stellplätzen betreiben. Das Sanitärhaus wird im Eckbereich des Kakabellenplatzes am Bornbrook platziert und rund 130 Quadratmeter groß werden. Es erhält eine Ziegelfassade und wird im Dachbereich mit Glaselementen ausgestattet, die viel Licht in den Raum lassen.

Vorgestellt wurde ferner ein Erweiterungsbau der Anwaltskanzlei in der Rendsburger Straße 34, als Bauherrin tritt die Eckernförder Rechtsanwältin Perdita Schaarschmidt auf. Ihr Architekt Hans-Joachim Graf von Gersdorff stellt sich als Erweiterung der Räumlichkeiten einen Anbau im vorderen Bereich des Gebäudes im Stil des Hauses mit entsprechenden Ziegeln vor. Beiratssprecher Helmut Riemann hatte gleich einen Verbesserungsvorschlag für seinen Kollegen parat: Man möge doch statt eines Anbaus ein „kleines, separates Besprechungshäuschen danebenstellen“ und die Fuge dazwischen als Eingangsbereich ausbauen. So bliebe das Hauptgebäude unangetastet.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen