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Erfolgsgeschichte : Lions-Kalender: 24 Türchen für soziale Zwecke

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Verkauf des Adventskalenders erbrachte 16 250 Euro. Die EMTG und der Lions Club spenden die Summe ohne Abzug für die Jugendarbeit der Sportvereine, das Familienzentrum und die Eckernförder Tafel.

Eckernförde | Der Lions-Kalender ist eine Erfolgsgeschichte. Was 2009 vom Lions Club Eckernförder Bucht ins Leben gerufen wurde, hat sich mittlerweile zu einem erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt der Eckernförder Touristik und Marketing GmbH (EMTG) und des Lions Club Eckernförde entwickelt. Den Kalender kaufen, etwas Gutes tun und dann noch Preise gewinnen – das scheint im Ostseebad genau die richtige Mischung zu sein, die bei den Bürgern in der Vorweihnachtszeit gut ankommt. In einer Rekordauflage von 3250 Stück wurde der Adventskalender im vergangenen Jahr verkauft. „Die Nachfrage war so extrem gut, dass er nach zwei Wochen ausverkauft war“, sagte Stefan Borgmann, Geschäftsführer der EMTG. 2016 ist eine Steigerung auf 3500 Kalender geplant. 5 Euro kostete ein Kalender, so dass 16  250 Euro zusammenkamen. Geld, das in vollem Umfang ohne Abzüge für soziale Zwecke gespendet wird. Der Dank der Organisatoren geht an die 86 Firmen, die Gewinne im Wert von 8000 Euro für den Kalender gestiftet haben, und an den Eckernförder Fotoclub, der jedes Jahre kostenlos seine Motive zur Verfügung stellt. „Unter dem Motto: Wir wollen alle Einnahmen in Eckernförde belassen“, habe diese Aktion wieder unter der bewährten Regie von Lions-Mitglied Dr. Rüdiger Marquardt gestanden, erklärte Präsident Klaus Reichenberger. In diesem Jahr wolle man vor dem Hintergrund der hohen Flüchtlingszuweisung mit dem Geld „die integrierende Leistung der Eckernförder Sportvereine“ gerade im Hinblick auf jugendliche Flüchtlinge würdigen, so Reichenberger. Unterstützt werden die Sportvereine ESV, EMTV, VfR, IF, UF und der TC Blau-Gelb sowie die Tafel und das Familienzentrum. „Angesichts rückläufiger Mitgliederzahlen sind wir unglaublich auf Spenden angewiesen“, dankte Thomas Lemm vom EMTV. 47 jugendliche Flüchtlinge seien zurzeit im Verein beitragsfrei gemeldet und müssten betreut werden. Beim ESV seien 15 junge Flüchtlinge gemeldet, so Manfred Medler. „Uns als Verein macht der DFB echte Schwierigkeiten“, beklagte er. Die Zulassung für eine offizielle Spielgenehmigung dieser Jugendlichen sei sehr bürokratisch und langwierig und angesichts der Sprachbarrieren teils nur schwer umsetzbar.

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