zur Navigation springen

Filmmatinee : Lions Club hilft anderen mit Lachsfischen im Jemen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bei der siebten Filmmatinee für den guten Zweck zeigte der Lions Club Eckernförde den Film „Lachsfischen im Jemen“ in Carls Showpalast. Die Idee, Humor mit Anspruch zu präsentieren erntete erneut viel Lob.

Eckernförde | Zur Begrüßung gab es im Foyer von Carls Showpalast ein Glas Sekt – kurze Zeit später ging es im Saal ebenso prickelnd weiter: Der Lions Club Eckernförde hatte gestern zur Filmmatinee geladen, und 200 Besucher wollten sich den Film „Lachsfischen im Jemen“ nicht entgehen lassen.

Ursprünglich eine Aktion des Lions Clubs Eckernförder Bucht führt nach dessen Auflösung der Lions Club Eckernförde die Tradition der Filmmatinees fort. Zum mittlerweile siebten Mal ist ein Film gezeigt worden, der zwar lustig ist, aber dennoch einem gehobenen Anspruch genügt. Die Einnahmen aus der Aktion kommen einem wohltätigen Zweck zugute. Im Anschluss an den fast zweistündigen Film des Regisseurs Lasse Hallström aus dem Jahr 2012 gab es Fingerfood – kleine Snacks auf kalten Platten, um die sich die Besucher scharten und so leicht in ein lockeres Gespräch kamen.

Darin ging es natürlich in erster Linie um den Film: Ein angelbegeisterter Scheich hat die groteske Idee, im Wüstenland Jemen Lachse für die Sportfischerei anzusiedeln. Helfen soll ihm dabei der englische Angelexperte Dr. Alfred Jones, doch der denkt nicht daran, die seiner Meinung nach blödsinnige Idee zu unterstützen. Bis er schließlich zur Mitarbeit genötigt wird, als sich die die britische Regierung einmischt. Wegen eines Vorfalls in Afghanistan sucht die PR-Beraterin der Regierung nämlich händeringend nach einer guten Nachricht im Nahen Osten. Im Laufe der Zeit erkennt Alfred Jones die visionäre Kraft des Scheiches und bringt seine ganze Kraft zur Umsetzung des Projektes ein.

Vordergründig hat der Film viele lustige Szenen, behandelt aber auch hintergründige Themen wie Trennung, Trauer und die Zusammenhänge von Politik und Öffentlichkeitsarbeit. Wie in jeder guten Geschichte gibt es auch hier einen Erzählstrang, in dem die Gefühle der Protagonisten nicht zu kurz kommen.

„Eine wunderbare Idee“, nennt Besucherin Ingrid Ehlers aus Eckernförde die Filmmatinee. „Wir haben etwas davon, und anderen wird geholfen.“ Sie war mit Dagmar Ort und Hans-Christian Storjohann gekommen. Alle waren sich einig: „Der Film hatte alles: Humor, Liebe und eine gute Geschichte.“ Lustig sei er, aber dabei mit Anspruch.

Das Lob ging an diesem Tag an das Organisationsteam mit Maren Becker, Kerstin Bügler, Volkmar Lufft und Henning Franz. Sie hatten mehrere Filme gesehen und sich schließlich für diesen entschieden. Im Carlshöhe-Investor Wolfram Greifenberg fanden sie dabei einen großzügigen Unterstützer.

 

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 13.Jan.2014 | 06:13 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen