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Linke: Sozialwohnungen für den „Prinzenpark“

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Auf dem ehemaligen Lohnert-Gelände in der Prinzenstraße soll das neue Wohnquartier „Prinzenpark“ entstehen, der Investor hat seinen Entwurf vorgestellt (wir berichteten). „Dieser Entwurf ist aus zwei Gründen abzulehnen: die Gebäude sind zum einen überdimensioniert und passen sich so nicht in die gegebene Stadtlandschaft ein, zum anderen handelt es sich ausschließlich um Wohnungen des gehobenen Bedarfs, Sozialwohnungen sind nicht vorgesehen. Diesem Konzept können wir nicht zustimmen“, erklärte der Vorsitzende der Ratsfraktion der Linken, Rainer Beuthel. In den vergangenen Jahren seien in Eckernförde mehrere Hundert Wohnungen aus der Sozialbindung herausgefallen. Es werde immer schwerer, in Eckernförde eine günstige Wohnung zu finden. „In dieser Situation ein weiteres Luxusquartier entstehen zu lassen, wäre unverantwortlich.“. Die Linke fordert analog zur Nooröffnung auch im Prinzenpark einen Anteil von 25 Prozent Sozialwohnungen und hat für die Ratsversammlung einen Beschluss vorbereitet. Demnach sollen mindestens 25 Prozent der Wohnfläche als sozial geförderter Wohnungsbau im 1. Förderweg erstellt werden (Mietobergrenze 5,20 Euro/Quadratmeter). Mindestens die Hälfte dieser Wohnungen seien in ihrer Größe so zu gestalten, dass sie der Mietobergrenze für ALG II-Empfänger entsprechen. Die geförderten Wohnungen sollen mit frei finanzierten Wohnungen gemischt werden.

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erstellt am 14.Feb.2017 | 06:13 Uhr

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