ENDGÜLTIGES AUS FÜR EIN STÜCK BORBYER GESCHICHTE : Lindenhof: Die Abrissbirne kommt

Ab heute beginnen die Abrissarbeiten am Lindenhof. Im Hintergrund ist der Kaiserhof zu sehen.
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Ab heute beginnen die Abrissarbeiten am Lindenhof. Im Hintergrund ist der Kaiserhof zu sehen.

Heute startet der Abriss des ehemaligen Traditionslokals „Lindenhof“. Aus Sicherheitsgründen wird der Verbindungsweg zum Kaiserhof gesperrt.

shz.de von
22. März 2017, 04:25 Uhr

Dem Lindenhof wird endgültig der Garaus gemacht. Ab heute wird das restliche Gebäude des ehemaligen Borbyer Traditionslokals abgerissen. Nach Mitteilung der Stadtverwaltung werden die Abrissarbeiten bis Montag, 3. April, dauern. Für die Dauer der Arbeiten wird der Verbindungsweg am Kaiserhof zwischen Vogelsang und der Bergstraße gesperrt.

Auf dem Hof lagern Säcke mit Müll, Fensterholzrahmen und Schutt. Innen ist das Gebäude bereits entkernt, offene Türen und Fenster zeugen von den Arbeiten. Die ehemaligen Stallungen, die zu Ferienwohnungen umgebaut worden waren, sind bereits abgerissen. Das um 1900 gebaute Lokal in der Bergstraße war der Treffpunkt in Borby und die Versammlungsstätte vieler Vereine, so auch der Borbyer Gilde. Zunächst im Besitz der Familie Treimer („Treimers Gasthof“) ging das Lokal 1968 in die Hände von Charlotte und Karl Wiese über – mit Enkelin Martina Lemburg blieb es in der Familie. Neuer Besitzer ist Michael Mattner. Der Geschäftsführer der Störtebeker Haus GmbH aus dem Hamburger Randgebiet ist seit 2011 Besitzer der Immobilien Lindenhof und Kaiserhof und hat den Abbruch für beide beantragt. Auf dem Grundstück des Lindenhofs möchte der Investor drei Gebäudekörper mit Tiefgarage errichten. Der Kaiserhof soll saniert und vermarktet werden.

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