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Von kosel nach südamerika : Lina unterstützt Frauen in Peru

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Koselerin fliegt nach ihrem Abitur für ein Jahr nach Andahuaylillas und engagiert sich im Projekt Proyecto Social Q’ewar. Dort hilft sie benachteiligten Frauen bei der Herstellung und dem VErkauf von Stoffpuppen.

KOSEL 10519 Kilometer Luftlinie sind es zwischen Kosel an der Schlei und Andahuaylillas – einem kleinen Dorf in Peru (Südamerika). Noch verbindet die beiden Ortschaften nichts miteinander. Das ändert sich demnächst: Die Koselerin Lina Schütze wird nach ihrem Abitur für ein Jahr dort hinreisen und sich für das Sozialprojekt Proyecto Social Q’ewar engagieren.

Um die Abwanderung der Menschen in die Slums der Großstädte zu stoppen, gründete sich 2000 das Sozialprojekt Proyecto Social Q’ewar.

Dieses unterstützt Frauen aus den untersten sozialen Schichten dabei, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, indem sie kleine Stoffpuppen aus natürlichen Materialien herzustellen lernen und weltweit verkaufen. Neben ihrem Lohn erhalten die Frauen in Gesprächen mit den Projektverantwortlichen Informationen zu Hygiene, Ernährung und Kindererziehung.

Seit 2003 verfügt das Q’ewar-Projekt über ein eigenes Gelände von 3800 Quadratmetern, auf dem sich drei Werkstätten zur Produktion der Puppen befinden. In den letzten Jahren konnte sich die Arbeit des Proyecto Social Q’ewar erweitern: Neben den Puppen produzieren die Frauen in Andahuaylillas nun auch Web- und Strickwaren, wie Pullover, Halstücher oder Taschen. In Weiterbildungskursen lernen sie außerdem Arbeitstechniken des Schneiderns.

Das Proyecto Social Q’ewar ist ein Projekt des Vereins Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners.

Lina Schütze ist Stipendiatin in Louisenlund und wird im April in die Abiturprüfungen gehen. Über das Internet wurde die 18-Jährige im vergangenen Jahr auf das Proyecto Social Q’ewar aufmerksam. Die gebürtige Koselerin ist begeistert von dem Hilfskonzept: „Ich fand es toll, dass dieses Projekt von zwei Peruanern gestartet wurde und nicht von Weißen, die versuchen, dort irgendetwas durchzusetzen.“

Daraufhin schickte Lina ihre auf Spanisch verfasste Bewerbung für einen einjährigen Aufenthalt im Einsatz für das Q’ewar-Projekt ab. Kurz darauf erhielt sie die Zusage. Am 18. August soll die Reise nach Peru für die freiwilligen Helfer losgehen.

Jetzt gilt für jeden Teilnehmer, 3000 Euro zu sammeln. „Dabei ist wichtig, dass dieses Geld aus Spenden zusammenkommt und nicht etwa von den Eltern gezahlt wird“, erklärt Lina Schütze. Damit solle verhindert werden, dass finanziell schwache Personen einen erschwerten Zugang zum Projekt haben. Wer Lina unterstützen möchte, 3000 Euro für das Proyecto Social Q’ewar zu sammeln und damit ihre Hilfe in Andahuaylillas möglich zu machen, kann ihr mit einer Spende behilflich sein.

>Spendenkonto: Lina Schütze, Hypovereinsbank Eckernförde, IBAN: DE45200300000289214124, Stichwort: Peru/Projekt. Eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt.

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