Abschied : Letzter Schultag für Schulleiter Barkholz

Glückwünsche zum Abschied. Bürgermeister Jens Kolls (r.) dankt Schulleiter Ulrich Barkholz. Mit Blumen hatte Kolls bereits Marion Barkholz (Mitte) bedacht.
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Glückwünsche zum Abschied. Bürgermeister Jens Kolls (r.) dankt Schulleiter Ulrich Barkholz. Mit Blumen hatte Kolls bereits Marion Barkholz (Mitte) bedacht.

Schulrat, Kollegium und ehemalige Kollegen verabschieden Ulrich Barkholz als Leiter der Schleischule Rieseby.

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31. Januar 2018, 06:23 Uhr

Rieseby | In einer Feierstunde wurde gestern Ulrich Barkholz (63) als Leiter der Schleischule Rieseby in den Ruhestand verabschiedet. Schulrat Andre Berg skizzierte in Kürze den Werdegang von Barkholz, der mit seiner Ehefrau Marion das Kollegium, viele ehemalige Lehrer der Schule, Schulleiter benachbarter Schulen und Vertreter der Gemeinde Rieseby in der Schulhalle bewirtete.

Zwar hatte der Schulrat die Verabschiedungsurkunde von Barkholz dabei, einen Nachfolger allerdings konnte er der Schule und Riesebys Bürgermeister Jens Kolls nicht präsentieren. In der dritten Ausschreibung für die Leiterstelle gab es eine Bewerbung. Mehr könne er noch nicht sagen, aber zum 1. Februar wird es keine neue Schulleitung geben. Die kommissarische Leitung übernimmt Birte Franke als stellvertretende Schulleiterin, „zumindest im kommenden Schulhalbjahr“, so Berg.

Schulrat Berg lobte den Einsatz von Barkholz und stellte fest, dass sich das Aufgabenspektrum eines Schulleiters gegenüber früher deutlich gewandelt habe. Hinzu kamen unter anderem die komplexen Themenbereiche Inklusion und Schul-Sozialarbeit. Ein Fokus liegt auch auf der Qualitätsentwicklung. Aus dem, was er an Rückmeldung aus der Schule habe, wisse er, dass Barkholz Schule Spaß machte.

Bürgermeister Kolls dankte Barkholz für sein ausgleichendes Wesen. Er habe mit seinem Kollegium durch ihre Öffentlichkeitsarbeit für die reine Grundschule geworben. Dazu gehörte auch über Jahre das Musical der Schule, mit dem die Riesebyer Dorfwoche regelmäßig startete.

Barkholz seinerseits dankte den vielen langjährigen Wegbegleitern für ihr Vertrauen und die Unterstützung. Zugleich räumte er in ein paar gereimten Versen ein, dass er am Ende die Schule und die Kollegen „ein bisschen vermissen werde“. Als bleibende Erinnerung schenkte er den Kollegen einen Wasseraufbereiter samt CO2-Flaschen fürs Lehrerzimmer. „Die PET-Flaschen mochte ich nie“, sagte er. Birte Franke ergriff das Wort und betonte, wie gerne sie und das Kollegium mit Barkholz zusammengearbeitet hätten. „Es war eine schöne Zeit“, sagte sie, in der sie alle Barkholz als ruhigen, besonnenen und verständnisvollen Kollegen empfanden. „Und bei aller Arbeit haben wir auch viel gelacht“.

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