Karl-Heinz Huber : Letzter Auftritt im politischen Rampenlicht

Letzte Sitzung: Bau- und Umweltausschuss-Vorsitzender Karl-Heinz Huber (l.) lobt die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Jörg Sibbel und der Verwaltung. Foto: peters
Letzte Sitzung: Bau- und Umweltausschuss-Vorsitzender Karl-Heinz Huber (l.) lobt die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Jörg Sibbel und der Verwaltung. Foto: peters

Leiter des Bau- und Umweltausschusses tritt nicht zur Wahl an.

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19. April 2013, 09:59 Uhr

Eckernförde | Für Karl-Heinz Huber war es der letzte Auftritt im Rampenlicht der Kommunalpolitik. Der Leiter des Bau- und Umweltausschusses tritt nicht zur Wahl am 26. Mai an, mit der letzten Sitzung der zu Ende gehenden Wahlperiode am Mittwochabend ist der CDU-Ratsherr leise abgetreten.

Bürgermeister Jörg Sibbel zollte dem 45-Jährigen seinen Respekt und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit während der vergangenen fünf Jahre. "Es war eine ganz besondere Wahlperiode mit einem großen Arbeitsaufwand und einer Dynamik, wie es sie zuletzt vor 40 Jahren gegeben hat", sagte er. "In ihr hat die städtebauliche Entwicklung eine sehr große Rolle gespielt. In ihr wurden viele Weichen gestellt." Karl-Heinz Huber habe große Fußstapfen von seinem Vorgänger Klaus Witzig vorgefunden, sei aber "gut reingekommen" und habe den Ausschuss stets mit fachlicher und menschlicher Kompetenz geleitet.

44 Sitzungen des Bau- und Umweltausschusses hat es in den vergangenen fünf Jahren gegeben mit insgesamt 615 Tagesordnungspunkten. Die Ausschussmitglieder hätten viel zum Wohl der Stadt und ihrer Bürger geleistet, so Sibbel. Dafür gebühre ihnen Dank, denn alle Arbeit wurde ehrenamtlich geleistet. Die Sitzungen haben oft lange gedauert, zum Teil über sechs Stunden. "Aber sie waren nicht unnötig lang", so Sibbel, "sondern es gab einfach so viele Themen, deren Besprechung ihre Zeit gebraucht hat."

Schlaglichtartig zählte der Bürgermeister auf, welche Bauprojekte in dieser Zeit angegangen wurden, darunter der zweite Abschnitt der Hafenpromenade, die Umgestaltung von Schiffbrücke, Langebrückstraße, Ottestraße und Hafengang, der Neubau von Schulmensen und des Fischhuus, die Sanierung des Bystedtredders, etliche Bebauungspläne, die vertragliche Abwicklung der Hafenspitze, die Planungen zur Nooröffnung und vieles mehr.

Karl-Heinz Huber seinerseits lobte die Zusammenarbeit mit der Verwaltung und die Arbeit der Ausschussmitglieder aller Fraktionen. "Was hier geleistet wurde, geht bei Weitem über das Normalmaß hinaus." Dabei habe er den Umgang als sehr niveauvoll erlebt. Es seien gute Resultate erzielt worden. "Sie alle können stolz auf diese Ergebnisse sein."

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