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Stadtbücherei : Lesestoff für den kleinen Geldbeutel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Frühjahrs-, Bücher- und Medienflohmarkt in der Stadtbücherei / Über 130 Besucher stöbern auf drei Etagen

Das große Reinemachen stand am Sonnabend in der Stadtbücherei Eckernförde an. Über 1500 Bücher wurden im Zuge des alljährlichen Frühjahrsputzes aussortiert und auf dem hauseigenen Flohmarkt angeboten.

„Wir hoffen, dass wir am Ende nicht mehr so viel einpacken müssen, wie wir anfangs ausgepackt haben“, wünschte sich Hans-Jürgen Simon, Diplom-Bibliothekar und Leiter der Bücherei. Diese Befürchtung konnte bereits kurz nach Start ausgeräumt werden: rund 130 Interessierte stöberten bereits in der ersten Stunde durch die angebotenen Medien. Viele waren nach kurzer Zeit so mit Büchern beladen, dass sie Mühe hatten sich ihren Weg zur Kasse zu bahnen. Kein Wunder, war die Auswahl doch groß und inhaltlich bunt gemischt.

Aktuelle Krimis wie Adler Olsens „Erlösung“ fanden sich genauso, wie historische Romane. Beliebt seien vor allem die Kinderbücher in der unteren Etage, erzählte Bibliothekarin Verena Leonhardt. „Dagegen ziehen die Jugendbücher leider kaum Aufmerksamkeit auf sich“, bedauerte sie. Sie würde sich wünschen, dass wieder mehr Jugendliche zum Buch greifen.

Im Erdgeschoss ergänzten Sachbücher, Kochbücher, EDV-Bücher sowie DVDs und CDs das Angebot. Hier und da schlummerte ein besonderer Schatz. Jörg Buschdorf aus Fleckeby freute sich über eine Schallplatte des Gitarristen John Williams, die er irgendwo unter einem Stapel Bücher ausfindig gemacht hatte. Ein echter Glücksgriff.

„Auch unter den Sachbüchern finden sich einige Perlen“, so Simon und zeigte auf den liebevoll gestalteten Reisebericht über Norwegen aus dem Jahr 1899. „Ein echtes Sammlerstück.“ Nicht weniger interessant: die Kiste mit den plattdeutschen Büchern und der Tisch mit den englischsprachigen Romanen. Im Laufe des Vormittags leerten sich die Verkaufstische allmählich. Doch Simon versprach: „Wir haben noch genug Reserven zum Nachlegen.“ Dies wüssten auch die Besucher. Es gäbe viele Interessierte, die sogar mehrmals vorbeikämen, um das aktuelle Angebot anzuschauen.

Bleiben nach Ende der Flohmarktwoche doch Artikel über, so werden diese entweder verschenkt oder in der Dauerfundgrube angeboten. „Es ist wichtig, dass wir diesen Frühjahrsputz durchführen“, so Simon. Themen und Trends würden sich immer wieder ändern. „Wir sind zwar nicht so aktuell wie der Buchhandel, versuchen aber möglichst aktuelle Titel anzubieten. Die dürfen dann aber nicht in alten untergehen“ Dies funktioniere demnach nur, wenn auch Platz für Neues geschaffen wird.

>Der Bücherflohmarkt ist noch bis Sonnabend, 21. März, geöffnet. Öffnungszeiten: Mo., Di., Do. 10-18:30, Fr. 10-18:00, Sa. 10-13:00.

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