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Reitsport : Leonie und Captain – ein eingespieltes Team

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die 14-jährige Leonie Mohr aus Eckernförde hat mit ihrem Wallach Captain Orion die kleine Tour des Schwansen-Cups gewonnen. Sie sagt: „Das ist ein schönes Gefühl.“

Die Eckernförderin Leonie Mohr hat auf ihrem Wallach Captain Orion die kleine Tour des Schwansen-Cups im Springen gewonnen. Strahlend nahm die 14-Jährige den Pokal aus den Händen von Schwansen-Cup-Initiator Richard Schramm entgegen. Über insgesamt vier Stationen hinweg musste die Amazone sich gegen die Konkurrenz im Parcours, jeweils auf E-Niveau, behaupten. Nach der dritten Station in Kosel – der Startschuss für die Nachwuchsserie, war bereits am 30. März in Loose und gefolgt von Damp – führte die Schülerin bereits, doch es galt, das Finale in Waabs ebenso souverän zu absolvieren wie die vorangegangenen Turniere. Erstmals hieß es am vergangenen Sonnabend dabei für alle Teilnehmer nicht in der Halle, sondern auf dem Grasspringplatz draußen zu starten. In der Finalprüfung, einem Stilspringwettbewerb, gingen 30 Teilnehmer an den Start. Leonie und Captain Orion zeigten, dass sie ein eingespieltes Team sind. Sie absolvierten den Parcours gekonnt. Für die Vorstellung wurde das Duo mit einer Wertnote von 7,7 belohnt und stieg mit einer Gesamtpunktzahl von 23,60 auf das goldene Treppchen. Auf Rang zwei ritt Pia Basener auf Mikado mit 20,70 Zählern vor Alena Wienhold auf Sophienhofs Murphy, die 20 Punkte ergatterte.

Doch der Erfolg kommt nicht von irgendwo her. Fleißig hat Leonie mit dem 15-jährigen Wallach, den sie seit drei Jahren reitet, bei Trainerin und Besitzerin Jenny Gonnell trainiert, wie sie berichtet: „Ich habe jeden Mittwoch Springunterricht. Dort haben wir einzelne Fehler, die noch auf den Turnieren aufgefallen sind, berichtigt. Dann habe ich versucht, es bei meinem nächsten Start besser zu machen. Häufig bin ich das Hindernis zu weit rechts angeritten, dann habe ich mich auf das mittige Anreiten konzentriert.“

Doch nicht nur das Training im Springen und in der Dressur, die Amazone sitzt fast täglich im Sattel des Braunen, sondern auch ein motiviertes Pferd gehört zum Erfolg dazu wie die Siegerin der kleinen Tour im Springen weiß: „Captain gibt immer sein Bestes und er macht alles so artig wie es geht. Auf dem Abreiteplatz ist er so wie Zuhause, sobald er in den Parcours kommt, weiß er was los ist und ist sehr motiviert dabei.“

Nachdem die junge Amazone, die das Reiten über Hindernisse liebend gerne macht und es sehr aufregend findet, bereits in den vorangegangenen Stationen die Richter überzeugen konnte, war der Ansporn den Cup nach Hause zu holen geweckt: „Ich habe noch größeren Ehrgeiz entwickelt, als ich wusste, dass ich vor dem Finale vorne liege. Dann wollte ich siegen. Gewonnen zu haben ist ein schönes Gefühl.“ Doch auf den Lorbeeren wird sich nicht ausgeruht, wie Leonie berichtet: „Diese Saison sind weitere Teilnahmen in E- und A-Springen geplant. So werde ich voraussichtlich auf der Norla und auch im Juli wieder in Waabs starten.“

In der höheren Klasse auf A-Niveau ist Leonie in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Reitertag in Damp an den Start gegangen. Da war sie doch aufgeregt, gesteht die Siegerin: „Das war schon anders, als in einem E-Springen zu reiten. Ich war auch aufgeregter. In Damp hatte ich eine Wertnote von 6,3. Sonnabend bin ich mein zweites A-Springen geritten und war gleich Vierte mit einer Wertnote von 7,5. Das ist eine deutliche Steigerung.“

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