Fussball-Verbandsliga : Leistung bitte kritisch überdenken

Schiedsrichter Michael Aust (re.) zeigt MTV-Spieler Jan-Peter Krause die Ampelkarte. Der Mittelfeldspieler kann es nicht fassen.
Schiedsrichter Michael Aust (re.) zeigt MTV-Spieler Jan-Peter Krause die Ampelkarte. Der Mittelfeldspieler kann es nicht fassen.

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18. November 2013, 06:00 Uhr

Wenn sich ein Abstiegskandidat nach einem wichtigen Derbysieg kaum freuen kann, dann muss schon etwas vorgefallen sein. So ist es in Gettorf passiert. Schiedsrichter Michael Aust interpretierte seine Rolle komplett falsch. Er drängte sich mit drei haarsträubenden Elfmeterentscheidungen und einer unnahbaren Art in den Mittelpunkt des Verbandsliga-Derbys in Gettorf. Genau so soll es nicht sein, doch Aust, der mit weißen Schuhen und blauen Schnürsenkeln auflief, drückte der Partie seinen Stempel auf. Wenn nach 95 Minuten sowohl die Hausherren, als auch die Gäste von einem katastrophalen Auftritt des Unparteiischen sprechen und noch Minuten nach Abpfiff völlig verdutzt sind, sollte sich Herr Aust dringend kritisch hinterfragen. Denn Spiele wie in Gettorf, wo der Schiedsrichter in den Mittelpunkt rückt, schaden natürlich den Männern und Frauen an der Pfeife, die es eh schon schwer genug haben, sich gegen meckernde Trainer, Zuschauer und Spieler zu behaupten. In diesem Sinne bleibt zu hoffen, dass Herr Aust nur einen schlechten Tag hatte – den man natürlich auch den Unparteiischen zugestehen muss – und zukünftig nicht mehr mit seinen (Fehl-)Entscheidungen aktiv ins Spiel eingreift.

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