Leidenschaft für die Gastronomie

Den historischen Gasthof 'Grüner Jäger' hat Christa Schentek vor 20 Jahren übernommen. Ihr Sohn Dietmar wird ihn in Zukunft führen. Foto: Meise
Den historischen Gasthof "Grüner Jäger" hat Christa Schentek vor 20 Jahren übernommen. Ihr Sohn Dietmar wird ihn in Zukunft führen. Foto: Meise

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17. Juli 2012, 03:59 Uhr

Altenhof | Wenn der Hobby-Kunst-Ring 89 am Wochenende zu seinem sommerlichen Kunsthandwerkermarkt in den historischen Gasthof "Grüner Jäger" einlädt, begehen die Mitglieder gleichzeitig ein Jubiläum: 20 Jahre sorgen sie mit ihren Veranstaltungen für Publikumsmagneten in den Räumen an der B 76, für die Christa Schentek seit 20 Jahren verantwortlich zeichnet.

Der Hobby-Kunst-Ring ist genau so wie das Ensemble "Die Klamottenkiste", das in jedem Winterhalbjahr mit einem neuen Stück den Saal im "Grünen Jäger" zum Toben bringt, von Anfang an dabei. Während diese bewährten Punkte im Jahresprogramm beibehalten wurden, hat sich das Haus sehr verändert. "Es war sehr schwer, es so herzurichten, und hat viel Arbeit gekostet", sagt Pächterin Christa Schentek rückblickend. Ohne die Unterstützung von Günter Stachel, der ihr bis zu seinem Tod 15 Jahre lang zur Seite stand, wäre das nicht so gelungen, ist sie überzeugt. Nachdem sie als erstes den Biergarten eingerichtet hatten, legten sie anschließend den Wohnmobilpark an, auf dem 100 Wohnmobile Platz finden. Er werde nicht nur von Familien aus der Region besucht, sondern auch von Gästen aus dem entfernteren Inland sowie dem Ausland für einen Aufenthalt genutzt, berichtet die Gastwirtin.

Seit zwei Jahren führt sie mit ihrem Sohn Dietmar gemeinsam das Geschäft - so war es gedacht gewesen. "Ich wollte immer eine Existenz für meinen Sohn aufbauen", erklärt Christa Schentek. "Er ist ein exzellenter Koch." Im Borbyer "Lindenhof" machte er seine Ausbildung und führte einige Jahre das "Gandys" in Gettorf, bevor er sich verstärkt in den "Grünen Jäger" einbrachte. Dort zaubert er vor allem Gerichte der norddeutschen Küche auf den Tisch, überrascht hin und wieder aber auch mit exotischen Gewürzen. "Das kommt sehr gut an, bei Jung und Alt", hat seine Mutter festgestellt. Sie möchte ihren Sohn und das zwölfköpfige Team noch so lange unterstützen, wie sie kann. "Ich mache das leidenschaftlich gern", sagt Christa Schentek, "das hier ist ein Jungbrunnen für mich." Jeden Morgen, wenn sie von der B 76 abbiege und auf den Hof komme, freue sie sich, verrät sie, und Stolz über das Erreichte schwingt in ihrer Stimme mit. Bei ihrem Sohn weiß sie alles in guten Händen: "Er ist auf dem besten Weg."

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